Mit Nerven und Kampfgeist zum Aufstieg

    Hexenkessel-Atmosphäre in der Ebnet-Halle in Frick: In einem an Spannung kaum mehr zu überbietenden Spiel gegen Handball Emmen krönten die Juniorinnen FU16 des TSV Frick ihre lange Saison mit dem 31:29 (16:15) - Sieg. Damit sicherten sie sich den Aufstieg in die Interklasse in der nächsten Saison!

    Nach den nicht erfolgreichen Interaufstiegsspielen im Herbst und dem verlorenen Cupfinal im Februar sollte der dritte Anlauf in einem sehr wichtigen Spiel endlich den erhofften Erfolg bringen. Immerhin wurden 14 der 17 normalen Meisterschaftsspiele gewonnen. Dazu kam zum Saisonende der Sieg im Inter-Aufstiegsspiel gegen Arbon (29:19), und es fehlte also noch der Sieg gegen Handball Emmen. Die gegnerische Mannschaft hatte ihr Spiel gegen Arbon auch gewonnen, allerdings mit nur zwei Toren Differenz. Somit reichte Frick ein Unentschieden gegen Emmen für die Promotion in die Interklasse.

    Nur schon der Zuschaueraufmarsch für ein Juniorinnenspiel zeigte, um wie viel es zwischen den beiden Mannschaften ging. Und dementsprechend grossartig war auch die Atmosphäre im Ebnet! Kein Wunder, denn das Spiel wurde ab Mitte der ersten Halbzeit dramatisch und blieb es bis in die Schlussphase. Frick erwischte den besseren Start, spielte fast fehlerfrei und lag nach zehn Minuten mit vier Toren in Führung. Schöne Einzelaktionen wechselten mit fein herausgespielten Kombinationen ab. Die Differenz von drei, vier Toren hielt sich lange, bis Emmen in der Schlussphase der ersten Hälfte den Abstand auf ein Tor verkürzen konnte.

    Beide Mannschaften starteten mit vielen Eigenfehlern in die zweite Halbzeit. Wäre Frick konzentriert geblieben, hätte es in dieser Phase einen beruhigenden Vorsprung herausspielen können, so aber fielen in den ersten zehn Minuten nach dem Wechsel nur gerade je zwei Tore auf jeder Seite. Beim Stand von 20:20 musste Frick zum ersten Mal zittern, das angestrebte Saisonziel erneut zu verpassen, aber noch reichte das Unentschieden für das Heimteam. Ab jetzt war es eine emotionale Achterbahnfahrt für beide Mannschaften und für die Zuschauer. Mal war Emmen qualifiziert (21:22), mal wieder Frick.

    Noch nie in ihrer handballerischen Laufbahn hatten die Frickerinnen mit so viel Druck umgehen müssen, und weil das Spiel intensiv war, waren alle müde und mussten trotzdem an ihre körperlichen Grenzen gehen. Fabienne und Leoni mit neun der letzten zehn Tore vollendeten den 31:29-Sieg, auch weil die Mannschaft in der Abwehr mit einer nicht überragenden, aber soliden Leistung den Spielerinnen von Emmen nicht mehr Tore zugestanden.

    Emmen steckte nie auf und hätte Frick fast die Krönung der Saison noch entrissen. So aber wird das Fricker FU16-Team im Herbst in der Interklasse mitspielen.


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