Die FU16-Juniorinnen bleiben interregional

    Umgeben von lauter Spielgemeinschaften als Gegner ist es für einen Einzelverein nicht einfach, erfolgreich zu sein. Erfolg kann für uns nur heissen, dass wir uns in der zweithöchsten Juniorenstufe, also auf interregionalem Niveau, behaupten können. Und dieses Ziel hat die Mannschaft der bis 16-jährigen Spielerinnen erreicht: Wir bleiben auch in der Saison 22/23 ein Inter-Team!

    Es zeigte sich schon bald, dass in der Gruppe 2 der Inter-Abstiegsrunde die beiden Westschweizer Mannschaften aus Genf und Lausanne fast keine Punkte abgeben werden. Das hiess für die beiden Innerschweizer Vereine Mythen Shooters (Spielgemeinschaft aus der Region Schwyz / Brunnen) und Horw/Kriens/Borba Luzern sowie die beiden Aargauer Vertreter SG Mittelland (Zofingen/Aarburg/Oftringen/Rothrist/Brittnau) und Frick, dass sich die vier restlichen Mannschaften der Gruppe 2 um den letzten offenen Platz für den Verbleib in der Interklasse streiten.

    Aus Fricker Sicht gab es gegen Genf und Lausanne in den Hinspielen nichts zu holen. Die zwei deutlichen Niederlagen kamen nicht zuletzt auch dadurch zustande, weil Frick die beiden Spiele mit einem kleinen Kader in Angriff nehmen musste. Vor allem im Auswärtsmatch in Genf kam die deutliche 17:31 – Niederlage erst in der zweiten Halbzeit zustande, als die mit nur acht Spielerinnen angetretene TSV-Mannschaft müde war. Zu viele Spielerinnen fehlten ferienbedingt, und aus demselben Grund waren wir leider gezwungen, zu Beginn der Frühlingsferien gar ein Spiel forfait zu geben – für Sportlerinnen immer ein Entscheid, der schmerzt. Zum Glück hätten wir da gegen Lausanne spielen müssen und tat die kampflose Niederlage daher nicht sonderlich weh.

    "Best of the Rest" hinter den beiden welschen Teams zu sein war wie gesagt das Ziel, wollten wir unsere Zugehörigkeit zur interregionalen Klasse behalten. Der Start dazu glückte überhaupt nicht, verloren wir das allererste Spiel der Abstiegsrunde anfangs Januar in Luzern gegen die SG Horw/Kriens/Borba. Gedanklich und spielerisch waren wir an jenem Samstagmittag überhaupt nicht bereit und verloren diskussionslos mit sieben Toren. Und zusammen mit den anschliessenden Spielen gegen das französischsprechende Duo lagen wir nach drei Spielen punktelos am Tabellenende.

    Aus der prekären Situation gerettet hat uns die Serie von fünf Siegen gegen die deutschschweizer Gegnerinnen. Mit der erfolgreichsten Abwehr der Abstiegsgruppe und zum Teil sehr deutlichen Resultaten gelang es uns, auf den dritten Rang in der Tabelle zu klettern. Im Vergleich zur ersten Saisonhälfte verteidigten die Spielerinnen kompakter und aggressiver und halfen einander, wenn einmal eine von ihnen ausgespielt war. Im Angriff waren vor allem die Aufbauerinnen, angeführt von Ayla (durchschnittlich neun Tore pro Spiel), für den Grossteil der Tore verantwortlich. Zusammen mit Jessica, die – ausgestattet mit einer Doppellizenz mit der HSG Nordwestschweiz – in rund der Hälfte aller Spiele zum Einsatz kam und jeweils zehn Tore pro Match aufs Fricker Konto lieferte.

    So stand bereits zwei Runden vor Ende der zweiten Saisonhälfte der Verbleib im Inter fest. Danach blieb noch die Forfait-Niederlage und das Spiel gegen den Leader Genf. Dieses Spiel wollten wir gewinnen – es wäre der einzige Sieg eines deutschschweizer Teams gegen die "Möwen" (Les Mouettes) gewesen. Leider sollte im allerletzten Angriff der Saison gegen uns das Siegestor für die Genferinnen fallen, aber immerhin haben wir das Gästeteam an den Rand einer Niederlage gebracht, in einem intensiven und spannenden Match. Das 27:28 hatte keine Auswirkungen mehr auf die Tabelle, wir hatten den angestrebten dritten Platz, unser Minimalziel, bereits erreicht. Die Mannschaft hätte ihren Trainern Dani und Roger in deren letzten Spiel aber gerne zwei Punkte geschenkt, und dafür haben sie sich sechzig Minuten lang eingesetzt. Aber leider hat die eine oder andere Unkonzentriertheit den Abschluss-Sieg verhindert.

    Und trotzdem – am Schluss bleibt der Stolz, als "Nicht-Spielgemeinschaft" auch in der nächsten Saison ein Inter-Team stellen zu können.

    Mit Jessica, die sich in Richtung Nordwesten verabschiedet und auch die Schweiz in Länderspielen vertreten wird, mit Ayla, Jasmin, Melina, Isabelle und Alessia werden sechs Spielerinnen ins FU18-Team wechseln. Verantwortung übernehmen werden die zum Team stossenden Handballerinnen aus dem FU14-Team. Einige von ihnen haben ja in der abgelaufenen Saison bereits ganz viele Spiele gespielt und gehören nun zu den Spielerinnen, die (noch mehr) Verantwortung übernehmen müssen. Nelio und Aylin als neues Trainerduo bringen frische Ideen mit und werden die FU16-Mannschaft in die nächste Saison führen.

    Eine neue Führung also, aber das Motto wird sicherlich bleiben: Der TSV Frick möchte sich gegen die Spielgemeinschaften behaupten und auch in der Saison 2022/23 inter-klassig bleiben!


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