Nach einem Unentschieden vergangene Woche gegen ein abstiegsbedrohtes Wettingen konnte das Herren 1 des TSV Frick reagieren und den Handball Brugg zuhause mit 28 zu 22 bezwingen.
Vor gut gefüllter Kulisse boten die Fricker den 200 Zuschauern von Anfang an eine konzentrierte Vorstellung und legten somit eine Basis für das Final Four nächste Woche, in welchem man auswärts in Olten im Halbfinale des Aargauer Cups wiederum auf Brugg trifft. Darüber hinaus schafften es die Fricker, die nach der Niederlage der SG Zurzibiet-Endingen vergangene Woche bereits vorzeitig zum definitiven Sieger der Meisterschaft gekürt wurden, im Kopf weiterhin bei der Sache zu bleiben und die spielerischen Elemente, die man vergangenes Wochenende oft vermisste, wieder in die Partie einzubinden. Während man im Hinspiel noch deutlich mehr Mühe mit dem Gegner bekundete und schlussendlich glücklich mit einem Tor gewann, liess das Heimteam dieses Mal nichts anbrennen und spielten die Partie souverän runter.
Die Startphase verlief wie so oft ausgeglichen und liess keinerlei Prognosen über den Ausgang des Spieles zu. Die Gäste auf dem 8. Platz hielten dem Favoriten gut dagegen und blieben den Frickern bis zur 16. Minute und dem Stand von 7 zu 6 dicht auf den Fersen. Das dann genommene Timeout der Fricker Bank zeigte aber die gewünschte Wirkung. So konnte man in Minute 22 mit 11 zu 7 in Führung gehen. Beide Verteidigungsreihen schenkten den Angreifern wenig und versuchten das gegnerische Spiel konsequent zu unterbinden. Ebenfalls zeigten die beiden Kontrahenten eine gute Rückzugsbewegung sodass schnelle Gegenstösse über die Flügel und die erste Welle Mangelware darstellten. In den letzten Minuten der Ersten Halbzeit fingen sich die Brugger nach einem kurzen Tief und konnten den Vorsprung bis zur Sirene nochmals auf 12 zu 10 verkürzen. Diese Differenz von zwei Toren pendelte sich bis zur 40. Minute mehr oder weniger ein. Dann aber zeigten das Heimteam, dass sie in dieser Halle seit Mitte vergangenen Saison keine Niederlage einstecken mussten und liessen die Brugger nie mehr in eine Euphoriephase kommen. Auch klappte das Torhüterspiel der Fricker hervorragend, was schlussendlich den Bruggern endgültig den Schneid abkaufte. Eine starke 44 Prozent-Quote konnte Michael Riner nach dem Schlusspfiff aufweisen. Die Führung konnte kontinuierlich ausgebaut werden und man bewies, dass man wohl bereit ist für das wichtige Spiel in einer Woche. Mit einem deutlichen 6-Tore-Vorsprung beendeten die Schiedsrichter das Spiel.
Nächsten Samstag steht um 19:30 in Olten das Halbfinale im Aargauer Cup gegen den gleichen Gegner an. Das Herren 1 würde sich freuen, wenn der ein oder andere Fricker Zuschauer den Weg in die Halle finden würde, um gemeinsam den Cuptitel zu erkämpfen.










