Der TSV Frick verliert gegen den TV Dagmersellen und gewinnt gegen den STV Wilisau
Der TSV Frick verliert gegen den TV Dagmersellen und gewinnt gegen den STV Wilisau
Nach dem hohen Sieg gegen den HSC Suhr Aarau 2 ging es dieses Wochenende auswärts gegen den HC Kriens/Emmen. Gegen die Aarauer bestach die Disziplin und das Umschaltspiel der Fricker. Mit den Kriensern wartete nun ein ähnlicher Gegner wie der HSC. Jung, technisch stark und schnell sind Attribute die die Luzerner beschreiben. Die Fricker hingegen mussten in diesem 4-Punkte Spiel im Kampf um den definitiven Klassenerhalt auf die beiden Topscorer des Teams David Zwahlen und Lionel Moser verzichten.
Im Vorfeld der Partie war der Anreiz für den TSV den HSC zu schlagen gross. Sie hatten nach der hohen Niederlage in der Rückrunde noch eine Rechnung mit den Aarauern offen. Kein einfaches Unterfangen, die Gäste reisten mit ordentlich Nationalliga A und Jungend-Nati-Erfahrung an. Nach dem desolaten Auftritt der Fricker in Horgen war der TSV nun endgültig im Abstiegskampf angekommen. Ein vier Punkte Spiel stand nun an.
Der TSV Frick verliert auswärts gegen die SG Horgen/Wädenswil mit 30:19
Handball 1. Liga: Nach 2 turbulenten Saisons in Folge sehnte sich der TSV Frick endlich nach sportlicher Ruhe. In der vergangenen Saison war der Abstieg bereits besiegelt, als sie gegen Wacker Thun 2 auswärts abgefertigt wurden. Am grünen Tisch wurde schliesslich eine 2. Barrage Runde beschlossen, diesmal in einer dreier Konstellation. Diese gewann der TSV Frick dank des 1-Tor besseren Torverhältnisses, das entscheidende Tor viel in letzter Sekunde gegen den TV Dagmarsellen.
Entsprechend hart trainierten die Füchse in der Sommerpause, mittels des neuen Kraftraumes sollten nun auch die physischen Defizite behoben werden. Dies schlug sich direkt im ersten Spiel wieder, als sie gegen den Aufsteiger aus Hochdorf gewannen. Die Fricker traten als Mannschaft auf und überzeugten trotz einiger verletzungsbedingten Ausfälle. Einzig die Defensive war noch etwas wackelig, wo inhaltlich zumeist gut verteidigt wurde fehlte zu oft noch die Härte. Den Schwung aus dem ersten Spiel konnten die Fricker mitnehmen, erst am 4. Spieltag folgte der erste Dämpfer. Gegen den HSC Suhr Aarau 2 wurden die Fricktaler regelrecht überrannt, defensiv gelang überhaupt nichts. Die Aarauer entschieden die Partie mit 40:31für sich. In der darauffolgenden Woche flogen sie gegen Lyss zusätzlich in hohem aus dem Schweizer Cup. Dies nachdem man sich im Ebnet erhoffte, in der nächsten Runde einen Cupkracher gegen einen Nati A Verein zu erleben. Eine starke Reaktion zeigte der TSV wiederum in der Meisterschaft gegen die SG Kriens-Luzern. Danach folgte eine 1-Monatige Herbstpause, viel Zeit um an der inkonstanten Defensive zu arbeiten. Bis Dato war der Saisonverlauf in Ordnung, der 3. Zwischenrang und 8 Punkte auf dem Konto sind positiv, insbesondere angesichts dessen, das in der letzten Saison die gleiche Punkteausbeute zur Winterpause heraussprang.
Mit Kreisläufer Fabio Metzger und letztjährigem Torschützenkönig David Zwahlen kehrten nach der Herbstpause 2 wichtige Stützen aus ihren Verletzungen zurück. Entsprechend waren die Erwartungen für das 2. Saisonviertel hoch. Dieses startete zugleich mit einer Ernüchterung. Auswärts in Willisau verloren die Fricker mit 33:29. Mit Wut im Bauch gewannen sie jedoch anschliessend überzeugen gegen den TV Dagmarsellen. Auch gegen den TV Muri auswärts schien der TSV das Spielgeschehen zu kontrollieren. In diesem Derby spielten sie eine fulminante erste Halbzeit mit zwischenzeitlicher 6-Tore-Führung und einem Pausenresultat von 12:16. Man merkte, wie die sonst so offensiv starken Unteraargauer an der Fricktaler Defensive verzweifelten. Davon war in der 2. Halbzeit kaum mehr etwas übrig, der TSV brach zwischen der 30. und 40. Minute komplett ein. Daraus resultierte eine 31:28 Niederlage. Dies war der Startschuss einer «mini» Krise. Chancen rechneten sich die Fricker gegen den KTV Altdorf aus, welche trotz hochkarätigem Kader noch unter ihren Möglichkeiten blieb. Doch diese Partie entwickelte sich zu einem Debakel. Hinten hatten die Aargauer null Zugriff, mit dem gleichen Spielzug nahmen die Innerschweizer Frick auseinander. Die Abwehrleistung färbte auch auf die Offensive ab, zu viele Fehler und ein katastrophales Rückzugsverhalten führten zu vielen Gegenstosstoren und dem Endresultat von 36:23. Gegen die beiden Tabellenführer HSG EhreEndingen Celtics und die HSG Siggenthal/Baden-Endingen war die Defensive erneut zu zögerlich, wo hingegen die Offensive und das Rückrückzugsverhalten wieder etwas besser war. Als nächstes wartete Der KTV Muotathal. Gegen den Tabellennachbar zeigten die Fricker eine Willensleistung und gewannn in einem Krimi mit 28:26. Zu inkonstant war jedoch auch diese Leistung. Zum Jahresende sollte das Christkind 2 Punkte bringen, das erneute Duell gegen die SG Handball Seetal aus Hochdorf stand an. Doch der Aufsteiger und Tabellenletzte spielte nach einer schwachen Anfangsphase stark auf. Die Fricker hingegen wirkten schläfrig in der Verteidigung. Die 1:1 Situationen gingen viel zu oft verloren. Erneut fehlte die Härte. Dank eines starken Mike Bienz im Tor sprang schliesslich ein 32:32 heraus. Trotz der guten Leistung der Gäste eine Enttäuschung zum Ende von 2025.
In der kommenden Zeit werden die Trainings im Ebnet hart werden. Das defensive Problem liegt im mentalen, dieses Soll durch hartes Training behoben werden. Ob das gelingt und die Saison weiterhin vergleichsweise ruhig verläuft, kann am 17. Januar um 18 Uhr gegen den HSC Suhr Aarau 2 im Fricker Ebnet verfolgt werden.
Handball 1. Liga: Der TSV Frick verliert gegen HSG Siggenthal/Baden-Endingen mit 27:33
Nach 2 ernüchternden Auswärtsniederlagen ging es im Fuchsbau endlich wieder zur Sache. Es warteten die EhrendingenCeltics, ein sehr junges, quirliges Team. Die Tabellenzweiten spielten bislang eine starke 1. Liga Saison, gegen die Mannschaft von «Startrainer» Zoltan Cordas sprach jedoch deren Unerfahrenheit und die Tatsache, dass während des traditionellen Fricker Spaghetti Essens die Ebnethalle rappelvoll war.
1. Liga Handball: Der TSV Frick verliert auswärts gegen Muri mit 31:28
Handball 1. Liga: Der TSV Frick schlägt den TV Dagmarsellen mit 33:28
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