
An den letzten zwei Wochenenden bestritt die zweite Herrenmannschaft des TSV Fricks zwei Heimspiele. Die Gegner aus Würenlingen und Wettingen waren klar besser platziert und auch stärker einzuordnen. Trotzdem wollten die Fricktaler nach ihrem ersten Saisonsieg gegen Wohlen unbedingt nachlegen.
Der Start in die Partie gegen Würenlingen gelang den Frickern nicht schlecht. Sie konnten in der Startphase problemlos mithalten. Doch nach etwa zehn Minuten ging bei den Fricktaler nichts mehr. Sie fanden kein Mittel die sehr defensive 6:0-Abwehr der Gäste zu überwinden. Zudem kamen nun etliche technische Fehler dazu. Die Gäste nützen die Fehler der Fricktaler eiskalt aus und zogen bis zur Pause auf sieben Tore davon.
In der zweiten Halbzeit kämpften sich die Fricker nochmals bis auf zwei Tore heran. Doch nun kamen wieder die technischen Fehler ins Spiel. Man konnte meinen, dass die Fricker Angst davor hatten, einen starken Gegner zu besiegen, denn erst als dieser wieder in Griffnähe lag, kam ein Bruch in ihrem Spiel. So siegten die Gäste aus Würenlingen letztlich klar mit 36:24.
Nur sechs Tage später war der SV Lägern/Wettingen 2 in der Ebnet Halle zu Gast. Auch dieser Gegner schien übermächtig. Zudem ging es für die Gäste noch um die Qualifikation für die Meisterrunde. Diese konnten die Fricktaler schon längst abschreiben. Zu Beginn entwickelte sich ein offenes Spiel. Zuerst lagen die Gäste ein wenig in Front, doch die Fricker liessen sich nicht abhängen und gingen dann selber in Führung. Vor allem die Abwehr der Fricktaler konnte wieder einmal überzeugen. Aus dieser starken Abwehr heraus, konnte das Heimteam dann auch wieder einmal zu ihrem Spiel aus früheren Tagen ansetzten. Sie überrollten die Gegner phasenweise mit ihrem Tempospiel. So resultierte zur Pause ein klare Führung.
Doch die Führung war trügerisch. Die Fricker wussten ganz genau, um was es für den Gegner aus Wettingen ging. Die Fricktaler mussten in der zweiten Halbzeit unbedingt an die Leistung der Ersten anknüpfen. Und dies taten sie auch. Die Abwehr stand weiterhin bärenstark und auch der Angriff funktionierte gut. So konnte das Heimteam seinen Vorsprung lange verwalten. Doch Frick wäre nicht das Frick dieser Saison, wenn sie dieses Spiel durchgezogen hätten. In den letzten zehn Minuten kamen die Fricker wieder in altes Fahrwasser zurück. Der Angriff war ideenlos und die Abwehr völlig von der Rolle. So verspielten sie ihre Fünf-Tore Führung noch. Am Ende resultierte ein 24:24 Unentschieden und die Fricker konnten noch froh sein, dass es keine Niederlage gab. Immerhin gab es wieder einmal ein kleines Erfolgserlebnis auch wenn das Team dieses Spiel gewinnen hätte müssen.
So heisst es jetzt im letzten Spiel gegen Baden nochmals Vollgas geben und sich dann in der Abstiegsrunde für die extrem schwache Vorrunde zu rehabilitieren.










