Frust und Höhenflug

    TSVFrickHB1617 FU16web

    Am letzten Wochenende durften die FU 16 des TSV Frick gleich zweimal gegen den gleichen Gegner, die SG Würenlingen/Zurzibiet antreten.
    Am Samstag im letzten Spiel der Qualifikation musste ein Sieg mit mindestens sechs Toren erspielt werden, damit man das Interqualifikationsspiel erreichen würde.

    Aufgrund einiger, auch ärgerlicher kurzfristiger Absenzen, konnten wir dieses wichtige Spiel nur mit neun Spielerinnen bestreiten, und mussten sehr kurzfristig einige Umstellungen vornehmen. Dennoch konnte das Spiel sehr offen gestaltet werden. Teilweise führte man in der ersten Halbzeit mit fünf Toren. Die Kondition reichte leider nicht ganz aus, zusätzlich hatten wir mal für mal mit dem Schiedsrichter – notabene Vater einer in Spielerin unseres Gegners – zu hadern. Dass wir die sechs Tore Vorsprung nicht erspielen konnten, lag aber sicher nicht an diesem Umstand.
    Der Gegner spielte teilweise überhart, ohne dass die zu erwartenden Sanktionen ausgesprochen wurden. Dass sich bei einer diesen Aktionen noch eine unserer Spielerinnen, Jeanine Schreiber, verletzte sei auch noch zu erwähnen. Jedoch hatten wir nach Spielende das Gefühl um den Sieg gebracht worden zu sein. Verloren wir doch wiederum sehr knapp mit 20:21.
    Zum dritten Mal konnten wir den gleichen Gegner trotzt guter Leistung nicht bezwingen….
    Nun hatten wir 18 Stunden Zeit um diese Niederlage zu verkraften. Das Trainerduo hatte vor dem sonntäglichen Spiel jedoch keine Mühe die Mädels zu motivieren.
    Das Spiel begann furios – nachdem zwar Würenlingen/Zurzibiet mit 1:0 in Führung ging spielten die Frickerinnen hervorragend auf – 1:1 / 3:3/ 7:3 / 10:5 lautete der Spielverlauf bis zur 25. Minute. auch körperlich hielten wir dieses Mal dagegen – die Schiedsrichter, welche eine sehr gute Leistung ablieferten, sanktionierten überharte Aktionen auf beiden Seiten konsequent. Beim Stand von 12:7 kurz vor Halbzeit wurde die letzte Aktion vor der Pause im Time-Out besprochen. Ausbau des Vorsprunges auf sechs Tore wurde vorgegeben. Direkt im Anschluss wurde das 13:7 nach einer tollen Aktion erzielt. Es kam noch besser: mit dem Pausenpfiff erzielten wir sogar noch das 14:7.
    Nachdem wir bereits die letzten Spiele mit Vorsprung in die Pause gingen, waren wir trotzt des guten Polsters noch lange nicht beruhigt. Wichtig waren die ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte, wo wir oft einen Leistungseinbruch hatten. Doch diesmal konnten wir konsequent dagegen halten und den Vorsprung laufend Ausbauen. Nach 45 Minuten erreichten wir erstmals zehn Tore Vorsprung, welchen wir bis zum gross umjubelten Schlusspfiff nicht mehr preisgaben. 25:15 lautete das Schlussresultat. Eine starke Reaktion und ein ganz tolle Mannschaftsleistung!
    Für die Statistik ist noch zu erwähnen, dass wir an diesen beiden Spielen 11 Siebenmeter zugesprochen bekamen – allesamt wurden von Svenja Köchli souverän verwandelt!

    Wir haben zwar das Interqualifikationsspiel nicht erreicht – doch freuen wir uns auf einen spannenden Cuphalbfinal im kommenden Frühling.

    Matchtelegramme

    SG Würenlingen/Zurzibiet – TSV Frick 21:20 (Meisterschaft)
    Arpagaus Rizamae, Deiss Céline (5 Tore), Hossli Sophie, Kretzschmar Murielle (1), Köchli Svenja (4/4), Musliju Fatima (2), Schreiber Janine (1), Trotta Sophia (7), Melissa Wunderlin
    SG Würenlingen/Zurzibiet – TSV Frick 15:25 (Cup ¼ Final)
    Arpagaus Rizamae (2), Bisegger, Jasmin, Deiss Céline, Grenacher Lea, Hossli Sophie, Köchli Svenja (9/7), Musliju Fatima (6), Simmen Laura (2), Trotta Sophia (6), Melissa Wunderlin.
    Trainiert von Ursula und Raoul Kretzschmar.


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