
Mit einem leicht dezimierten Kader reiste die FU14 nach Thalwil, wo sich am Samstag mit der SG Zürisee der Leader in den Weg stellte. Auch sonst waren die Vorzeichen nicht ideal, waren doch im Vorfeld einige Trainingsabsenzen auf Grund von Verletzungen und Grippe zu verzeichnen. Das aber auf der Tribüne zu hören war, dass dieses Spiel nach 10 Minuten entschieden sein wird, da ja schliesslich der Leader gegen den Letzten antrete, war vielleicht genau was es brauchte um die letzten Energiereserven anzuzapfen. Nun es ging doch einiges länger als 10 Minuten bis sich die SG Zürisee des Sieges sicher sein konnte.
In der ersten Hälfte hielten die Frickerinnen gut mit. Wir waren zwar immer mal wieder im Hintertreffen aber zur Pause zeigte die Anzeigetafel ein 9:9. Eigentlich hätte mehr aus diesen ersten 30 Minuten rausschauen müssen, denn die Frickerinnen waren das schnellere und vor allem das technisch bessere Team. Der Gegner machte es mit der körperlichen Überlegenheit und dies reichte offensichtlich nicht aus, um uns zu distanzieren.< br />Zur zweiten Hälfte griff der gegnerische Trainer zur Manndeckung für Murielle, was diese angesichts der Tatsache, dass sie in der ersten Hälfte kein Tor erzielt hatte, doch ziemlich irritierte. Nun, Tore hatte sie zwar nicht erzielt, aber das Spiel angekurbelt und deswegen war die Massnahme des Gegners doch ziemlich wirksam. Es dauerte aber auch so bis zur 50 Minuten, bis wir entscheidend distanziert wurde. In diesen ersten 20 Minuten der zweiten Hälfte gelangen den Füchsinnen noch 6 Tore, während die Gegnerinnen 10 erzielen konnten. So richtig hart wurden jedoch die letzten 10 Minuten, welche das Heimteam mit 7:1 gewannen. Bisher war es immer eine Tugend der Frickerinnen, dass man sie nie abschreiben durfte – es ist zu hoffen, dass es diesmal einfach daran lag, dass die Kraft bei einigen nicht mehr reichte und nochmals nachzulegen.
Da das nächste Spiel erst im März stattfinden wird, haben die Frickerinnen nun über einen Monat Zeit die Blessuren zu kurieren und das Spiel auf ein Niveau zu heben, welches auch Punkte zulässt. Das Fazit des ersten Monats heisst: Der Wind im Inter ist rauher, aber es ist kein Sturm. Und wir brauchen nun 60 starke Minuten und nicht 35 oder 40, dann werden die Punkte auch wieder eingefahren werden können.
Matchtelegramm
Für den TSV Frick spielten (Tore):
Alessia Quaresima, Chantal Jegge (T), Fabienne Stäuble (9), Ilaria John (1), Jasmin Amsler, Lorena Quaresima (1), Melina Spanos (T/1), Murielle Kretzschmar (1), Rahel Fankhauser, Selma Musliju (3), Sina Leimgruber, Sophia Güntert.










