Niederlagen können schmerzhaft sein

    TSVFrickHB1617 FU14web

    Nicht weil sie unverdient wären, denn dazu waren die Mythen-Shooters schlicht zu stark. Aber sie können weh tun, wenn man sich dagegen stemmt und sie nicht einfach passieren lässt. Dies ist eine Qualität, welche vom FU14 Team des TSV Frick wieder vermehrt gefordert ist. Alles in die Waagschale zu werfen, was man hat, egal wie das Spiel läuft. Am Samstag haben die Zuschauer in Frick dies einmal mehr erleben dürfen. Auf dem Feld standen die körperlich unterlegenen Fricker dem Gast aus der Innerschweizer entgegen und die Frickerinnen wehrten sich nach Kräften und spielten trotz verschiedensten Blessuren engagiert weiter. FRECH war das Motto, welche die Trainer in der Garderobe vorgaben und zumindest 4 dieser 5 Vorsätze wurden umgesetzt.

    Ein wenig zu wünschen übrig liess die Cleverness im Spiel der Fricker. Allzu oft wurde der eigensinnige Weg zum Ziel gesucht. Zuwenig wurde der Ball weitergespielt, wenn man es geschafft hatte, mehrere Gegnerinnen zu binden. 1:1 zum Torerfolg hat vielleicht in der Qualifikationsrunde noch gereicht, in der Inter-Meisterschaft tut es dies definitiv nicht mehr. Hier braucht es ein wenig mehr Konzept im Angriff und daran muss das Team arbeiten.
    Zum Spiel gegen die Mythen-Shooters: Die Frickerinnen begannen mit der 3:3 Abwehr, welche sie während der ganzen Saison gespielt hatten. Relativ schnell wurde klar, dass dies gegen die Innerschweizerinnen nicht erfolgreich sein würde. Die Gegnerinnen stellten ihren Kreisläufer geschickt seitlich auf, was dazu führte, dass das Abwehrzentrum der Füchsinnen häufig ziemlich verwaist war. Dadurch gab es keine Möglichkeit zur Korrektur, wenn die vordere 3er Kette von den Rückraumspielerinnen überwunden wurde. Auch wenn dieser Umstand im Team-Timeout korrigiert werden konnte, sahen sich die Frickerinnen bei Halbzeit gezwungen die Verteidigung umzustellen. Und auch hier zeigte sich wiederum eine Qualität des Teams. Umgestellt wurde auf eine Doppelmanndeckung mit einer flachen 4er Verteidigung, ein System, welches die Mädchen nie zuvor gespielt hatten. Und siehe da, den Gegnerinnen gelangen in der zweiten Halbzeit gerade noch 6 Tore. Doch die Hypothek aus der ersten Hälfte wog zu schwer um noch in die Nähe eines Punktegewinns zu gelangen.

    Matchtelegramm

    HSG Mythen-Shooters 12 : 25 (7:19)

    Für den TSV Frick spielten (Tore):
    Alessia Quaresima, Chantal Jegge (T), Fabienne Stäuble (1), Ilaria John (2), Jasmin Amsler, Lorena Quaresima (1), Murielle Kretzschmar (4), Rahel Fankhauser, Rahel Joss (1), Selma Musliju (3), Sina Leimgruber, Sophia Güntert, Tabea Joss.


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