Sieg trotz arg dezimiertem Kader

    Mit einem Kader von gerade mal 10 Spielerinnen mussten die Frickerinnen am Samstag 10.3.2018 das schwere Heimspiel gegen die Mythen Shooters in Angriff nehmen.

    In der Vorrunde hatte uns dieser Gegner die bisher deutlichste Niederlage zugeführt und wir wussten das die Innerschweizerinnen uns vor allem körperlich überlegen sein würden. Nichtsdestotrotz stand der Schalter bei den Füchsinnen auf «jetzt erst recht», denn da war auch noch Wiedergutmachung für die unnötige Niederlage des vergangenen Samstags angesagt und so startete das Heimteam motiviert und konzentriert in dieses Spiel.

    Der Sekundenzeiger hatte gerade mal drei Umdrehungen geschafft, da lagen die Frickerinnen bereits mit 3:1 vorne und diesen Vorsprung sollten sie während des gesamten Spiels nur noch einmal abgeben. Das Staunen auf der Zuschauertribüne wurde grösser als die Anzeigetafel nach 13 Minuten den Stand von 10:3 zu Gunsten der Einheimischen zeigte – in Bern würde man von der YB-Viertelstunde reden, hier in Frick wurde man gerade Zeuge von einer der besten 15 Minuten des FU14 Teams. Dass es nicht so weitergehen konnte war schade, aber irgendwo auch absehbar. Bis zur Pause konnte der Gast aus der Innerschweiz den Rückstand auf 4 Tore verkürzen – mit 17:13 ging es in die Pause.

    Die Ansprache in der Kabine der Fricker war klar – der Gegner wird uns den Sieg nicht schenken, wir müssen ihn uns nehmen und dafür braucht es eine weitere solide Halbzeit mit einem solidarischen Einsatz für das Team.
    Der Beginn der zweiten Halbzeit erwies sich als schwierig. Nach kurzer Zeit musste Fabienne mit Nasenbluten vom Feld, dies warf die Frickerinnen ziemlich aus dem Konzept und erlaubte es der HSG Mythen-Shooters den Pausenrückstand wett zu machen. Erst nach 9 Minuten und beim Stand von 17:17 gelang den Frickerinnen das nächste Tor. Auf Seite der Fricker waren nun wieder alle an Bord und es folgte der grosse Auftritt von Lorena und Ilaria. Fabienne wurde zunehmen eng gedeckt, was die beiden Eikerinnen ausnutzten um in die Lücke zwischen 3er und 2er Verteidiger zu stossen und einen guten späten Pass zu spielen (Lorena) und diesen eiskalt im Netz zu platzieren (Ilaria). Und wenn der gegnerische 2er Verteidiger die Lücke mal nicht schloss, dann wurde eben selbst verwertet. Von den letzten 16 Toren gingen 11 auf das Konto dieser beiden Spielerinnen. Nur … ohne eine formidable Verteidigungsleistung des gesamten Teams und der Kampfbereitschaft jeder Einzelnen hätten die Punkte nicht erobert werden können. Deshalb auch wenn in diesem Bericht bisher 3 Namen standen, alle anderen waren genauso wichtig. Der Sieg war ein Resultat einer Willensleistung der gesamten Mannschaft, die ein tolles Spiel ablieferte, welches auch viele Emotionen auf der Zuschauertribüne weckte.

    So darf es gerne weitergehen.

    Matchtelegramm:
    10.3.2018 – Frick, Ebnet

    TSV Frick FU14 – HSG Mythen-Shooters 34:29 (17:13)

    Für den TSV Frick spielten (Tore):
    Fabienne Stäuble (14), Fiona Näf, Illaria John (11), Jasmin Amsler, Kiara Lenzin (Tor), Lorena Quaresima (6), Milena Rüetsch (3), Sina Leimgruber, Tabea Joss, Zoe Fankhauser.


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