Der 10.11. wird ein Samstag sein, an den sich die Fricker Juniorinnen noch lange erinnern werden. In der heimischen Ebnet-Halle stand der Cup-1/4-Final gegen die FU16 Juniorinnen der HSG Aargau Ost2 an. Die Devise für die Frickerinnen war, möglichst lange das Resultat offen zu halten um von einer vielleicht aufkommenden Nervosität des Gegners profitieren zu können. Insgeheim rechneten sich die Fricker Mädchen aber durchaus Chancen auf ein Weiterkommen aus, dies wurde in den vorhergehenden Trainings in denen mit den ungewohnten Bälle der Grösse zwei trainiert wurde klar.
Die Angst, dass die grösseren Bälle ein Problem werden könnten wurde schnell ausgeräumt, denn weder den Zuschauern noch sonst irgendjemandem in der Halle fiel auf, dass dies für die Einheimischen ungewohnt war.
Die Füchse legten selbstbewusst los, konnten früh schon in Führung gehen und das Geschehen während der ersten Halbzeit ausgeglichen gestalten. Kurz vor der Pause lagen die Frickerinnen sogar mit 3 Toren in Führung, mussten jedoch die Gäste bis zum Pausenpfiff wieder auf ein Tor herankommen lassen.
Die Pausenbesprechung beinhaltete neben ein paar Tipps nur ein Thema. Wollen wir dieses Spiel gewinnen oder nicht? Wollen wir die nächste Runde erreichen und dafür alles tun, was notwendig sein wird. Der Tenor war klar, die FU14 wollte in den Halbfinal.
In der zweiten Halbzeit wurden auf Seiten der Fricker die stärksten Kräfte forciert um den Sieg in Frick zu behalten. Nach 15 Minuten war der Vorsprung der Frickerinnen wieder auf 4 Tore herangewachsten, aber auch diese Führung konnte die FU14 nicht halten. 6 Minuten vor Schluss lagen die Füchse mit 24:26 zurück und das Selbstvertrauen schien langsam zu schwinden. Wer die Fricker Mädchen kennt, weiss jedoch, dass Aufgeben keine Option ist und so starteten die Füchse ein Schlussfeuerwerk, dass sich sehen lassen konnte. Aus den letzten 7 Angriffen resultierten 5 Tore, hinten wurde der Laden dicht gemacht und so führten die Frickerinnen mit 29:27 als die Matchuhr die letzte Minute einläutete. Der Gegner kam noch zu einem Tor, jedoch spielten die Frickerinnen danach die verbleibenden 15 Sekunden routiniert runter.
Der Jubel war verhalten, jedoch in erster Linie, weil die Frickerinnen nudelfertig waren. Die zweite Hälfte hat Kräfte gekostet, der Lohn dafür ist der Einzug ins Halbfinal.
Die Fricker Mädchen erwarten nun gespannt die Auslosung. Mögliche Gegner sind die FU16 der HSG Oensingen, die FU16 der HSG Aargau Ost 1 und … die Fricker FU16. Ein Duell mit der eigenen FU16 wäre natürlich ein Erlebnis, es dürfte zwar «Familienkonflikte» auslösen, aber die FU14 darf der nächsten Runde getrost entgegen schauen – denn wiederum gilt: wir dürfen gewinnen … die anderen müssen.
Matchtelegramm:
10.11.2018 Frick Ebnet, 50 Zuschauer
TSV Frick FU14 – HSG Aargau-Ost 2 (FU16) 29:28 (13:12)
Für den TSV Frick spielten (Tore):
Jasmin Amsler (3), Ilaria John (10), Tabea Joss (3), Livia Kull, Sina Leimgruber Thalia Mediavilla (T), Fiolla Reci, Fiolla Reci, Ayla Romano (6), Milena Ruetsch (1), Madineh Sadat (5), Halisa Selmani.
Frick ohne:
Leoni Dornbierer, Noelle Brack, Zoe Fankhauser.










