Nach mehr als 6 Monaten Wettkampfabstinenz stotterte der Handball-Motor bei den Frickerinnen noch merklich. Gegen die Gegnerinnen aus dem Ostaargau entwickelte sich ein Spiel, welches von vielen Unzulänglichkeiten auf beiden Seiten geprägt war.
Bei den Füchsen wies das Matchblatt am Schluss 25 technische Fehler auf - klar zu viel, um im Normalfall ein Spiel gewinnen zu können. Da aber auch die Gegnerinnen eine nicht viel bessere Fehlerquote hatten, wäre der Sieg trotzdem im Bereich des Möglichen gewesen, wenn die Frickerinnen nicht zusätzlich auch noch im Abschluss gesündigt hätten (18 Tore aus 48 Versuchen).
Das positive am Spiel war, dass die Treffer auf der Fricker Seite durch viele Spielerinnen erzielt wurden. Das Matchblatt zeigte am Schluss nicht weniger als 7 Torschützen und nur gerade eine Spielerin konnte (oder wollte) nie aufs gegnerische Tor werfen. Auch der Einsatz bei den Füchsen stimmte, dies war vor Allem ab dem Zeitpunkt zu sehen, als der Pausenrückstand von 6 Toren nach 50 Spielminuten wieder auf 3 geschmolzen war. Da erwachte auch die Bank mit den Ersatzspielerinnen und sie feuerten die Kolleginnen auf dem Feld an. Leider war die verbleibende Zeit zu kurz, um den Rückstand noch gänzlich aufzuholen, aber der Wille und Ehrgeiz war klar zu erkennen. Am Schluss mussten die Frickerinnen der HSG Aargau Ost den Sieg überlassen und (ein bisschen) enttäuscht ohne Punkte nach Hause fahren.
Das Fazit aus dem ersten Spiel: Vieles ist ungewohnt, keine Zuschauer, Masken auf der Ersatzbank, ein komisches Begrüssungs- und Verabschiedungsritual. Und trotzdem, wir sind froh wieder in der Halle stehen und auf Punktejagd gehen zu dürfen und wir werden dies auch bald wieder mit mehr Erfolg tun.
Matchdaten
10.4.21, Baden Aue
HSG Aargau Ost 2 – TSV Frick 3, 21:18 (14:8)
Für Frick im Einsatz:
Ainoa, Hadia, Halisa, Haylie, Laura, Livia A., Livia K., Nathalie, Navina (Tor), Sina, Valeria
Abwesend: Barbara, Melina, Jessica










