«Das letzte Spiel vor einer Pause sollte man gewinnen» – ja, diese «Weisheit» kommt vor jeder Spielpause. Ein Sieg im letzten Spiel hilft dem Team motiviert und mit einem Erfolgserlebnis in die spielfreie Zeit zu gehen, mit einem guten letzten Eindruck und mit Zuversicht auf die nächste Meisterschaftsphase zu schauen.
Die FU14 Juniorinnen schickten sich am 27.11. an, die Forderung des Trainers umzusetzen. Ein Sieg muss her, egal wie, das würde uns auch in der Tabelle weiter nach vorne bringen. Vier der Juniorinnen hatten bereits einen Einsatz im FU16 Spiel hinter sich, es galt deshalb ein wenig mit den Kräften zu haushalten … wobei, wenn’s läuft, dann läufts – dann spürt man solche Dinge eben auch nicht.
Zu Beginn lief es jedoch gar nicht. Bis zum ersten Tor vergingen fast 7 Minuten, dann jedoch nahmen die Füchse Fahrt auf. Erst nach 20 Minuten gelang dem Gegner aus Emmen der erste Treffer. Dies läutete gleichzeitig die stärkste Phase der Innerschweizerinnen ein. Innerhalb von 2 Minuten machten sie den Fricker 5-Tore Vorsprung zu Nichte und das Spiel konnte quasi nochmals beginnen. Die Frickerinnen nahmen die Herausforderung an und erhöhten bis zur Pause wieder auf das Halbzeitresultat von 10:4.
Nach der Pause liessen die Fricker nicht mehr zu, dass Handball Emmen nochmals herankam. Vor allem auf der linken Angriffsseite hatten Haylie und Olivia einen Weg gefunden, wie sie mit einem geschickten Zusammenspiel die gegnerische Abwehr immer wieder überwinden konnten und in der Verteidigung machte Navina die Luken dicht. Vom 17:8 bis zum 23:8 zeigt der Liveticker ein ziemlich langweiliges Bild … Tor Frick, Parade Navina. Eine Quote von 64% gehaltener Bälle war mal wieder eine Wahnsinnsquote … aber es reichte nicht um auf dem Matchblatt die Nummer 1 zu sein. Wie schon gegen die SG Magden/Möhlin erhielt Ellen ein paar Minuten im Tor. Euphorisiert durch ihren ersten Treffer legte sie eine 75% Quote hin (wobei die vom Trainer angezweifelt wird, denn eigentlich gingen 2 Würfe rein und nicht nur einer).
Ohne nochmals in Gefahr zu kommen, erfüllten die Fricker Juniorinnen den Auftrag (gewinnen, egal wie) und konnten sich damit in der Schlussabrechnung von Rang 7 auf Rang 4 verbessern. Nicht nur Emmen, sondern auch Hochdorf und Aargau-Ost wurden im letzten Moment noch überholt, so dass wir die Vorrunde in der oberen Tabellenhälfte, nur gerade einen Rang hinter den für die Aufstiegsspiele berechtigten Plätze beenden.
Well done Girls – aber da gibt’s noch viel Verbesserungspotential!
Für Frick im Einsatz:
TSV Frick : Handball Emmen 26:10 (10:4)
Corinne, Ellen (75%, 1), Haylie (15), Laura (3), Livia A. (1), Livia K. (1), Lilian, Nathalie (3), Navina (64%), Olivia, Sofia, Valeria (2)
Abwesend: Ainoa










