FU14 – Es hat nicht sollen sein

    Der Cupfinal zwischen der HSG Aargau Ost und dem TSV Frick wurde zu einem richtigen Krimi. Am Schluss mussten die Frickerinnen das Feld als Verlierer räumen.

    Nein, ein gutes Spiel haben die Frickerinnen nicht gezeigt, aber an Spannung war die Partie zum Schluss hin nicht zu überbieten. Die Füchse starteten sehr verhalten in die Partie und lagen eigentlich von Beginn weg im Hintertreffen. Die Torfrau der HSG Aargau Ost wurde regelrecht warmgeschossen, denn obwohl die Vorgabe eine andere war, warfen die Fricker Mädels immer wieder tief aufs Tor und dort wurden die Bälle regelmässig eine sichere Beute der stark agierenden gegnerischen Torhüterin. Wenn man die erste Hälfte des Cup-Finals sich nochmals vor Augen führt, dann sind die 10 Paraden der Torhüterin der HSG Aargau-Ost zusammen mit den 7 Würfen, die den Weg aufs Tor nicht fanden und den 9 Aktionen, bei denen die Frickerinnen den Ball verloren haben ohne aufs Tor werfen zu können, Grund genug für den Pausenrückstand von 4 Toren. Das einzig positive an dieser Halbzeit war, dass wir trotz der miserablen Quote immer noch in Schlagdistanz waren.

    Die zweite Hälfte musste besser werden, wenn der Cupfinal gewonnen werden sollte … und sie wurde besser. Nach 38 Spielminuten lagen die Füchse kurzfristig mit 5 Toren zurück, danach schrumpfte der Rückstand langsam aber kontinuierlich. Nach 50 Minuten lagen die Frickerinnen zum ersten Mal nur noch mit einem Tor zurück und in der 56. Minute gelang der langersehnte und viel bejubelte Ausgleich. Die letzten 4 Minuten blieben torlos und so musste eine Verlängerung und später vielleicht ein Penaltyschiessen die Entscheidung bringen.

    In der Verlängerung konnten die Frickerinnen erstmals in diesem Spiel in Führung gehen, sie verpassten es jedoch in den beiden folgenden Angriffen den Vorsprung auszubauen, wodurch die Gegnerinnen noch in der ersten Halbzeit der Verlängerung den Ausgleich erzielen konnten. Auch die zweite Verlängerungsperiode blieb sehr torarm, nur gerade den Mädchen der HSG Aargau Ost gelang eine Minute vor Schluss nochmals ein Treffer. Die Frickerinnen hatten zwar nochmals einen Angriff, der Abschluss fand jedoch den Weg auf und ins Tor nicht und so jubelten am Schluss die Ostaargauerinnen über einen glücklichen aber nicht unverdienten Cupsieg.

    Woran lag es … nun, die nackten Zahlen sagen dazu vieles. 19 abgewehrte Bälle, 13 Bälle die neben dem Tor landen und 26 technische Fehler (58 «erfolglose» Angriffe) führen im Normalfall nicht zu einem derart knappen Ergebnis - mit einer solchen Angriffsleistung kann man eigentlich nicht gewinnen. Wenn man ein bisschen tiefer gräbt, dann ist die Erkenntnis die, dass wenn sich im Angriff nur zwei oder drei Spielerinnen konsequent torgefährlich bewegen, frau eben keine Würfe aus guten, erfolgsversprechenden Positionen erhält und es dadurch auch nicht verwunderlich ist, dass der gegnerische Torhüter eine Traumquote hinlegen kann. Solange wir den Ball im Stehen annehmen, zwei Schritte seitwärts machen und dann die Verantwortung an den Nebenspieler abgeben (welcher dann vielleicht das Gleiche tut), dürfen wir nicht enttäuscht über das Resultat sein, da müssen wir wesentlich «torgeiler» agieren und uns viel mehr dorthin bewegen, wo es unter Umständen auch einmal schmerzhaft werden kann.

    Auf die Fricker Mädchen wartet Arbeit und schon am Samstag die Möglichkeit, Revanche zu nehmen

    TSV Frick : HSG Aargau Ost 17:18 n.V. (7:11, 16:16, 17:17)

    Ainoa (4), Corinne, Ellen (1), Haylie (6), Laura (2), Lilian, Livia A., Livia K. (1), Nathalie (1), Navina (T: 44%), Olivia (1), Sofia, Valeria (1)

    FOTOS:

    TSV Frick Handball (Fotoarchiv)

    SHV/Dimitri Costa

     


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