Die FU14 holte 3 Punkte in den letzten beiden Matches der regulären Saison und zeigte eine sehr erfreuliche Rückrunde!
Zum Abschluss der regulären Saison traf das Fricker FU14 Team am Donnerstag auswärts auf die HSG Lenzburg und danach am Samstag auf die SG Leimental. Der Platz in der Aufstiegsrunde war schon vorher gesichert und so war Platz für «Experimente». Grace konnte ihr Gastspiel spielen und dabei zeigen, dass obwohl erst ein paar Wochen dabei, wir uns doch auf sie verlassen können. Johanna spiele am Donnerstag gegen die Lenzburger erstmals ein ganzes Spiel im Tor durch; auch sie hat ihren Job sehr gut erledigt, gehalten was zu halten war und dabei Selbstvertrauen tanken können. Wären unsere Feldspieler konsequenter mit den Gegenstössen umgegangen, so hätte es zu mehr als «nur» zum Unentschieden gereicht und trotzdem, es war kein schlechtes Spiel. Wiederum hat das Team gezeigt, dass die Last des Tore Werfens in der Zwischenzeit breit abgestützt ist und wir so als Gegner schwierig auszurechnen sind. Dadurch lassen sich auch Ausfälle in Zukunft einfacher kompensieren, da die Lücken, die dadurch entstehen, einfacher durch andere Spielerinnen gefüllt werden können.
Fazit vom Donnerstag: Aufgaben erfüllt, der Punktverlust ist schade, tut aber nicht wirklich weh.
HSG Lenzburg : TSV Frick 36:36 (18:19)
Für Frick im Einsatz: Alessandra, Clara (4), Corinne (11), Ellen (6), Grace, Hanna, Johanna (T: 15%), Laura (5), Olivia (5), Sofia (5), Yara
Für das letzte Spiel reisten wir nach Oberwil zur SG Leimental. Es stand eine «harzfreie» Partie an, etwas was die Füchse überhaupt nicht lieben – aber: Akzeptieren nicht zu sehr darüber nachdenken und einfach spielen. Gegen den bisher punktelosen Gegner war eigentlich klar, dass ein Sieg her musste, auch weil wir den Geburtstag von Hanna nicht mit einem weiteren Punktverlust «beschmutzen» wollten. Die Frickerinnen legten gleich mit dem ersten Angriff vor und sorgten dafür, dass die SG Leimental während des ganzen Spiels nie in Führung liegen konnte. Zwar glichen die Baselbieterinnen zum 1:1, 5:5, 6:6 und 7:7 noch viermal aus, den Rest des Spiels mussten sie aber immer einem Rückstand nachrennen. «Am Samstag will ich mein erstes Tor werfen» hatte eine der Spielerinnen nach dem Donnerstagspiel angekündigt … gut, wenn Du dies möchtest, dann bekommst Du die ultimative Herausforderung einen Siebenmeter zu werfen, bei dem alle gespannt zuschauen und der «Druck» entsprechend spürbar ist … Hanna hat diese Challenge mit Bravour gemeistert. Der Ball zappelte im Tor, der Jubel war riesig, geliefert wie angekündigt – Gratulation!
Ab Mitte der ersten Halbzeit vergrösserten die Füchse den Vorsprung kontinuierlich – zwischenzeitlich waren es fünf Tore, bis zum Pausenpfiff schmolz er nochmals auf deren drei. Für die zweite Halbzeit kehrte Ellen ins Tor und Johanna aufs Feld zurück. Der Vorsprung der Frickerinnen stieg kontinuierlich bis auf 12 Tore an. Am Schluss freuten sich die jüngsten Fricker Handballerinnen über einen nie gefährdeten 10-Tore Sieg. Ein zur Gewohnheit gewordener «Vom Bruggbach bis zur Sissel»-Siegesjubel, gefolgt von einem «Happy Birthday» auf dem Platz beschlossen die reguläre Saison für die FU14. Nun warten wir gespannt auf die Auslosung des Gegners für die Aufstiegsspiele, welche ab Ende April anstehen werden. Wir werden bereit sein.
SG Leimental : TSV Frick 27:37 (13:16)
Für Frick im Einsatz: Alessandra, Chiara, Clara (2), Corinne (9), Ellen (T: 22%), Hanna (1), Johanna (T: 24%) Laura (7), Olivia (8), Sofia (10), Yara
Fazit zur Rückrunde
Die Änderungen im Team zum Ende der ersten Saisonhälfte haben den Mädchen gut getan. Wir haben einige Spielerinnen, welche in den letzten 4 Monaten einen riesigen Schritt vorwärts gemacht haben. Drei Beispiele dafür: Sofia hat von ihren 57 Saisontoren 45 in den letzten 8 Spielen gemacht, Corinne von 76 deren 66, Oliva von 59 deren 44 (7 Spiele). Natürlich waren die Gegner schwächer als in der ersten Saisonhälfte, doch das Selbstverständnis mit welchem die Mädchen heute die Torchance suchen, hätte uns in den ersten Monaten einige Punkte mehr gebracht. Nur, dann wäre vielleicht der Umbruch nicht erfolgt … deshalb, es ist gut, wie es nun ist.
Die Entwicklung der jungen Sportlerinnen macht Freude und ist nicht zu übersehen – als Trainer fühle ich mich in der Zeit ein paar Jahre zurückversetzt zu einem Team mit: Joana, Michelle, Tami, Nadja, Jagge, etc. – was aus diesen Spielerinnen wurde, kann man heute noch regelmässig in der Sporthalle Ebnet sehen – das nächste Mal am 1.4.2023 um 16:00 Uhr.
Nun gilt es daran zu arbeiten, dass noch öfter die richtige Entscheidung getroffen wird bei der Frage: «Soll ich die Lücke konsequent selbst nutzen, oder ist sie schon so zugeschoben worden, dass es besser wäre, den Ball weiter zu spielen?» Kriegen wir dies noch besser hin, dann wird es angesichts der vielen Mädchen die torgefährlich sind, richtig mühsam für unsere Gegner.










