Die Ausgangslage für die FU14 Juniorinnen war einfach. Mit einem Sieg gegen die SG Magden/Möhlin würden sich die Fricker Juniorinnen in die Pole Position für die Aufstiegsspiele bringen. Im Hinspiel hatten die Füchse in Magden ein Unentschieden erreicht, nachdem sie praktisch während des ganzen Spiels in Führung lagen. Allerdings war der Gegner diesmal stärker einzuschätzen, da sowohl die Magdener FU16 wie auch dies HSG Nordwest spielfrei waren.
In der Garderobe wurde vor dem Spiel ein «Schlachtplan» vorgestellt. Gegnerische Flügel werfen lassen, Konzentration der Abwehr auf den Rückraum und die Kreisläuferin. Das funktionierte ziemlich gut, die Würfe vom Flügel waren eine sichere Beute für Marlene und den gegnerischen Rückraum konnten die Füchse einigermassen gut im Griff halten.
Vorne funktionierte der Fricker Angriff zu Beginn des Spiels gut und so konnte sich die heimische FU14 einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Der Pausenstand von 11:9 liess jeden Ausgang des Spiels offen und auch für Spannung war gesorgt.
Auf Seiten der Füchse stand in der zweiten Hälfte Alia im Tor, wie schon Marlene in den ersten 30 Minuten erledigte auch Alia ihren Job hervorragend. Die Verteidigung funktionierte weiterhin gut, auch wenn die Frickerinnen immer mal wieder aus dem Rückraum über die Aussenpositionen überlaufen wurden. Im Angriff haderten die Füchse mit der Linie des Schiedsrichters, warum genau Klammern von hinten nur zu Freiwürfen aber nicht zu Strafen führen, war wohl allen ein Rätsel. Eine Qualität einer Handballerin ist es jedoch, sich dem anzupassen, was der Schiedsrichter vorgibt und dies eben auch zu nutzen. Dies ist etwas, was die jungen Spielerinnen noch lernen müssen. Das Rezept der Frickerinnen gegen die Verteidigung der Magdener war es, zu versuchen auch dann den Ball noch zu spielen, wenn man einen Rucksack hatte und so eigene Mitspielerinnen in Abschlussposition zu bringen und mit Tempo in die Tiefe der gegnerischen Abwehr zu gelangen. Dies gelang immer mal wieder und so konnten die Frickerinnen den Vorsprung während der gesamten zweiten Hälfte verteidigen.
Eine Minute vor Schluss mit einem Tor Vorsprung gelangten die Füchse ein letztes Mal in Ballbesitz und was dann zu sehen war, war für eine FU14 erstaunlich clever. Die Füchse liessen sich wiederholt vom Gegner foulen, ohne den Ball herzuschenken. Immer wieder wurde auf die Verteidigung angeloffen, man liess sich festmachen, wartete auf den Pfiff des Schiedsrichters, führte einen Freiwurf aus und startete von neuem mit dem gleichen Muster. Für die Zuschauer mag vielleicht ein wenig unattraktiv gewesen sein, dass das Tor nicht gesucht wurde, aber für das Endresultat war es genau richtig.
Gut gemacht Ladies!
Mit 26:25 konnte die SG Magden/Möhlin bezwungen und die Führung in der Gruppe erobert werden. Für das Cupfinal vom nächsten Sonntag konnte die FU14 auch noch zusätzliches Selbstvertrauen tanken – ein rundum gelungener Auftritt der Jüngsten aus der Fricker Damenabteilung.
Freitag, 8.3.2025 – Ebnet Frick
TSV Frick FU14 – SG Magden/Möhlin 26:25 (11:9)
Für Frick im Einsatz: Alessandra (1), Alia (T), Anisa, Annina (10), Chiara (1), Federica (4), Greta, Lia (9), Lisa, Marlene (T), Moira, Nina, Soe, Sophie (1)
Nicht im Aufgebot: Elisa, Fabienne, Liv, Melisa, Xhezide










