Mit dem vierten Platz in ihrer Sechsergruppe konnten sich die FU16 Interjuniorinnen vor dem Abstieg in die Promotionsklasse retten und werden auch in der zweiten Hälfte der Saison 21/22 in der mittleren Stärkeklasse spielen.
Nach den Abgängen des zahlen- und kräftemässig starken 05er-Jahrgangs musste sich die durch einige wenige FU14-Spielerinnen ergänzte Mannschaft auf eine schwierige Aufgabe einstellen, den Klassenerhalt im Inter zu schaffen. Geglückt ist uns dies zum grossen Teil dadurch, dass Jessica trotz Mehrfachbelastung (FU14 HSG NWS) bei der Hälfte aller Meisterschaftsspiele aushalf und uns auch vier Spielerinnen aus der FU14 tatkräftig unterstützten. Trotz allem mussten wir bei einigen Spielen mit einer einstelligen Zahl an Spielerinnen antreten, dies war nicht zu vermeiden. Im Verlauf der Saison sind aber auch Handballerinnen neu zu uns gestossen, die Spass an diesem Mannschaftssport gefunden haben, und eine ehemalige Spielerin hat den Handball wiederentdeckt und ist seit Neuestem jetzt auch wieder dabei, wenn wir in der zweiten Saisonhälfte auf Punktejagd gehen.
Begonnen hat diese Jagd alles andere als gut. Unser Auftakt in die Meisterschaft brachte uns die mit Abstand höchste Niederlage ein. Gegen die HSG Aargau Ost wurden wir regelrecht vorgeführt und haben über fünfzig Tore kassiert. Noch schlimmer: Wir haben auch nur zehn Tore geschossen, zurück blieb ein miserabler Start mit über 40 Toren Differenz und der Erkenntnis, dass sich ein solch desolater Auftritt nicht wiederholen darf!
Es kristallisierte sich im Verlauf der ersten paar Runden heraus, dass die zwei Mannschaften von AG Ost und Zürisee die beiden ersten Plätze der Tabelle für sich beanspruchen würden und die anderen vier Teams der Gruppe um den dritten und vierten Platz kämpfen, die für den Verbleib im Inter berechtigen. Wir wussten, dass wir dafür das Format hatten, wenn wir vollzählig spielen und unser Potential ausschöpfen konnten. Leider zeigte sich aber, dass die Mannschaft zu sehr von wenigen Spielerinnen abhängig war, und in den Matches kamen wir nie mit einer zufriedenstellenden Leistung durch. Unsere Fehlerquote im Passspiel war stets zu hoch und die Bemühungen in den Trainings, dieses Manko zu verbessern, konnten wir in den Ernstkämpfen einfach nicht in die Tat umsetzen.
So wurde es zum Schluss der Vorrunde richtig eng mit dem Ziel, im neuen Jahr in der zweitobersten Spielklasse zu bleiben. Mit dem Auswärtssieg in Wohlen, wo wir im Gegensatz zur Heimniederlage zwei Wochen zu vor wieder auf die Mithilfe von Jessica zählen konnten, erreichten wir den angestrebten vierten Platz in der Gruppe und werden ab Mitte Januar in der Inter-Abstiegsrunde spielen. Von den fünf neuen gegnerischen Teams kommen zwei aus der Innerschweiz und zweimal werden wir an den Genfersee fahren müssen, nach Lausanne und Genf. Also, Girls, packt schon mal den Franz-Dix in die Sporttasche!










