Die SG TSV Frick 1 gewinnt wie auch im Hinspiel gegen den HC Kriens in extremis. Der Kampf gegen die unbeliebte Barrage bleibt aber weiterhin offen.
Ausgeglichene Anfangsviertelstunde
Das Spiel war wie erwartet auf Augenhöhe. In den ersten Minuten spürte man schon, dass die SG TSV Frick 1 ein deutlich anderes Bild von sich zeigte als dies vor zwei Wochen bei der Niederlage gegen Wohlen war. Der Ball lief durch die eigenen Reihen im Angriff und man erspielte sich gute Chancen. Immer wieder trafen die Rückraumspieler die richtigen Entscheidungen mit Passanspiele an den Kreis oder den eigenen Durchbrüchen. Es stand nach 15 gespielten Minuten 7:8 für Frick. Zudem stand die Verteidigung kompakt und zeigte die notwendige Aggressivität.
Chance auf Pausenvorsprung verspielt
Das Spiel gestaltete sich weiterhin offen auf beiden Seiten. Die Einwechslung von Rino Hochuli bereitete dem Fricker Innenblock Mühe. Die weiten Kreuzungen auf ihn verursachten teils Abstimmungsprobleme und ermöglichten Würfe aus der Distanz oder finale Pässe zu spielen. Der Angriff war weiterhin agil und man wies die notwendige Laufbereitschaft auf, um zum Torerfolg zu gelangen. Der junge David Zwahlen setzte im Angriff ebenfalls positive Akzente und somit auch einen guten Einstand. Bis zur 26. Minute stand es 12:14 für Frick. Die zwei ausgesprochenen Zeitstrafen gegen Kriens konnte Frick leider nicht ausnützen. Zuerst verwarf man einen Penalty, danach verlor man die Geduld im Angriff und spielte zweimal ungenaue Pässe. In dieser Phase verpassten die Füchse davonzuziehen und der Gegner konnte auf 15:15 ausgleichen. Dies war gleichzeitig auch das Pausenresultat.
Spiel auf Augenhöhe
Wiederum gestaltete sich das Spiel ausgeglichen und es herrschten wenig technische Fehler und Fehlwürfe. Nach 45 Minuten stand es 21:22 für Frick.
Spannende Schlussphase – Vorentscheidung vertagt
Kurz darauf konnte Frick eine Zeitstrafe besser ausnutzen und führte mit 21:24. Auch die offensivere Deckungsvariante verhalf Kriens nicht zum erhofften Erfolg. Fünf Minuten vor Schluss stand es 27:28 für Frick. Die beiden nachfolgende Angriffe scheiterten die Fricker am gegnerischen Schlussmann und Kriens konnte zum 28:28 ausgleichen. Frick legte zwar wieder vor, kassierte aber im Gegenzug ein schön ausgespieltes Fliegertor. 23 Sekunden vor Schluss beim Stand von 29:29 nahmen die Fricker das Timeout. Ziel war es im Minimum das Unentschieden zu halten und den Abschluss erst kurz vor Spielende zu suchen. Es kam so gut, dass es zu einem Penalty kam und Fabian Beck zum 29:30 einnetzte. Somit war der wichtige Sieg Tatsache.
Fazit
Die Mannschaft präsentierte sich von seiner positiven Seite. Das Engagement und die Bereitschaft waren vorhanden. Nichtsdestotrotz gibt es immer noch im Angriff und auch in der Verteidigung Dinge, die man verbessern kann für den Saisonendspurt.
Ausblick
Am 24. Februar treffen die Fricker zu Hause auf den HC Mutschellen. Anpfiff ist um 17:00 Uhr in der Sporthalle Ebnet in Frick. Die Fricker hoffen auf lautstarke Unterstützung. Denn das Spiel ist von grosser Bedeutung für den weiteren Saisonverlauf.
Bild: Fabian Beck verwandelte den letzten Penalty souverän










