Am letzten Samstag gastierte der TSV Frick Handball in Widen beim HC Mutschel-len. Nach der vermeidbaren Niederlage gegen Zurzibiet vor Wochenfrist musste ein weiterer Rückschlag gegen die jungen Ostaargauer unbedingt vermieden werden.
Wie schon mehrfach in den ersten Spielen, agierten die Fricktaler gegen Zurzibiet in der Defensive viel zu passiv. Deshalb konzentrierte man sich im Training unter der Woche praktisch ausschliesslich auf das Abwehrverhalten. Dennoch waren zu Beginn der Partie in Widen noch ein paar Unklarheiten zu entdecken. Dies ermöglichte es den Platzherren, mit 4:1 in Führung zu gehen. Doch schnell stellte sich Frick auf das Spiel des Gegners ein. Wie vom Trainergespann verlangt, ging man in der Verteidigung aggressiv zu Werke und so kaufte man dem HC Mutschellen schnell den Schneid ab. Immer wieder mussten die Gastgeber aus schlechten Positionen werfen. Dies ermöglichte den Frickern sehr viele Gegenstossmöglichkeiten. Frick erzielte elf Tore in Folge und ging zur Pause mit einem Vorsprung von sieben Toren in die Kabine. Auch in der zweiten Halbzeit dominierte Frick das Geschehen nach Belieben. Durch fünf Tore zu Beginn liessen die Füchse schnell keine Zweifel am späteren Sieger mehr aufkommen. Die Gäste bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus und besiegten Mutschellen schlussendlich diskussionslos mit 37:22.
Nach einem spielfreien Wochenende wartet am 09. November 2013 die SG Aarburg/Oftringen/Rothrist auf Frick. Gegen diese Mannschaft konnte man in den letzten Jahren zwar stets gewinnen, dennoch waren die Partien meistens hart umkämpft. Um gegen diese eingespielte Truppe zu bestehen, müssen sich die Fricker in der Verteidigung sicherlich nochmals steigern. Ein gutes Ergebnis wird auch im Hinblick auf das Spitzenspiel gegen Wohlen wichtig sein, welches in der übernächsten Runde stattfinden wird.
Matchtelegramm
Handball 2. Liga Männer – Spieldatum: 26.10.2013
HC Mutschellen - TSV Frick 1 22:37 (11:18)
Burckertsmatt Widen - 110 Zuschauer - SR: Bächli / Steimer.
TSV Frick 1: Kron/Riner (ab 44 Min.); Adler (3), Beck (5/2), Deiss (4), Hauser, Hausherr (2), Rüede (2), Schmid (1), Schwaller (3), Stadelmann (8), Sutter (9).
Bemerkungen: Frick ohne Rohrer, Grenacher, Leimgruber, Wenzel und Willi (alle abwesend), Mourino (rekonvaleszent).











