Schwierige Wochen für die erste Mannschaf

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    Mit sechs Siegen aus sechs Partien schien der TSV Frick nach kleineren Startschwierigkeiten diese Saison so richtig in Fahrt zu kommen. Mit dem Spiel gegen Birsfelden (36:29) vermochte man gegen einen guten Gegner nicht nur resultatmässig, sondern auch spielerisch wieder mehr zu überzeugen. Doch nun befindet sich der TSV Frick plötzlich beinahe im freien Fall. Was ist passiert?

    Das Unglück nahm seinen Anfang mit einer unnötigen Niederlage im Heimspiel gegen Baden. Nach einem sehr schwachen Start sah man sich bereits nach 10 Minuten mit 5 Toren Rückstand konfrontiert. Im Anschluss kamen die Fricker dann aber immer besser ins Spiel und waren bereits zur Pause mit einem Tor in Front. Weil aber in der zweiten Hälfte vor allem im Abschluss immer wieder gesündigt wurde, konnte man nie entscheidend wegziehen. So kam es zum Schluss wie es kommen musste: Nach mehreren ungenützten Chancen der Füchse konterte Baden die Fricker aus und gewann die Partie mit 27:31.

    Die Füchse nahmen sich natürlich vor diese Niederlage so schnell als möglich abzuhaken und aus den begangenen Fehlern zu lernen. Denn nun sollten die richtig harten Brocken der Liga ja erst noch kommen. Mit Brugg, Zurzibiet-Endingen und Oberwil-Therwil standen noch die drei ersten (Frick bis dahin noch Vierter mit gleich vielen Punkten) auf dem Programm. Als erstes das Derby gegen Brugg. Zwei topmotivierte Mannschaften standen sich gegenüber, welche von Beginn weg zeigten dass sie keine einfachen Tore zulassen wollten. So standen die Abwehrreihen sehr kompakt und dominierten diese Partie. Die Füchse schienen allerdings leichte Überhand zu haben und lagen stets knapp in Führung. So auch zur Pause, 12:10. Der zweite Durchgang unterschied sich zunächst nicht grossartig vom Ersten, weiterhin war der TSV leicht vorne, das Spiel jedoch zu jedem Zeitpunkt offen. Als die Füchse jedoch über einige Minuten gar keine Treffer mehr erzielen konnten war es plötzlich Brugg, welches aufholte und drei Minuten vor Schluss 19:21 führte. Die Fricker nahmen das Timeout und konnten nochmals reagieren, rund eine Minute vor Schluss gelang der Ausgleich, in der Folge reüssierte keines der beiden Teams mehr, die Punkte wurden geteilt. Irgendwie schienen damit beide Mannschaften nicht so richtig glücklich.

    Als nächstes stand auswärts die Partie gegen Zurzibiet-Endingen auf dem Programm. Bereits einmal diese Saison stand man sich gegenüber, in einem äusserst knappen Match setzten sich die Fricker damals mit 23:24 durch und zogen im Regio-Cup eine Runde weiter. Dafür brannte Zurzibiet nun natürlich auf eine Revanche.
    Wie bereits erwartet werden durfte startete auch diese Partie sehr umkämpft und ausgeglichen. Trotzdem gelang es auch dieses Mal wieder den Spielern des TSV zwei Tore vorzulegen. Mit mehreren Strafen zum Ende der ersten Halbzeit brachte man sich dann jedoch selbst in Bedrängnis. In doppelter Unterzahl musste man erst den Ausgleichstreffer und in der Folge den Rückstand hinnehmen. Nach vier Gegentreffern in Serie ging man mit zwei Toren Rückstand in die Pause, 16:14.
    Die Füchse liessen sich dadurch keineswegs entmutigen und so entwickelte sich auch in der zweiten Hälfte ein enges Spiel. Nach dem Ausgleichstreffer zum 25:25 war alles offen. Doch in der Folge waren die Spieler von Zurzibiet-Endingen konsequenter in ihren Abschlüssen und zwangen das Glück auf ihre Seite. Kurz vor Schluss lagen sie mit drei Treffern in Front, Frick musste etwas versuchen, doch die offensive Deckung und schnellen Abschlüsse waren nicht mehr von Erfolg gekrönt, Zurzibiet gelang es in den letzten zwei Minuten noch auf 36:30 wegzuziehen. Somit mussten die Füchse eine äusserst schmerzhafte Niederlage im Kampf um die ersten zwei Plätze hinnehmen.

    Gleich letzten Dienstag hätte man Gelegenheit gehabt sich etwas zu rehabilitieren. Denn mit Würenlingen traf man im Cup auf einen unterklassigen Gegner. Die Partie begann mit viel Tempo und auch wenn man etwas viele Gegentreffer erhielt schienen die Fricker auf Kurs und zogen bis auf 16:10 davon. Doch plötzlich lief im Angriff kaum mehr etwas nach Wunsch, zu wenig konsequent ging man auf die Lücken, es schien als würde sich jeder etwas zurücknehmen. Dies nutzten die Würenlinger sofort aus und bestraften die Fricker indem sie bis zur Pause auf zwei Tore herankamen. Nach der Pause waren zwar die Fricker weiter besser, vermochten auch bis auf vier Tore wegzukommen, aber schafften es nie den Sack wirklich zuzumachen. Ausserdem waren sie erschreckend schwach in ihren Abschlüssen beziehungsweise verloren den Ball immer wieder durch Unkonzentriertheiten. Fünf Minuten vor Schluss lagen die Fricker noch 2 Tore vorne doch nun witterten die Würenlinger ihre grosse Chance. Sie konnten ausgleichen und in ihrer Euphorie wurde nun jeder Wurf zum Treffer. So verloren die Füchse auch diese Partie, 27:26. Herzliche Gratulation an ein kämpferisches Würenlingen an dieser Stelle.

    Bei den Frickern blieb nach der Partie nur eine grosse Leere und Ungläubigkeit. Doch nun gilt es wieder aufzustehen. Die Mannschaft hat noch alle Möglichkeiten in der Meisterschaft, doch dafür muss wieder eine geschlossene, konzentrierte Mannschaftsleistung her. Am nächsten Sonntag ist das enorm wichtige Spiel gegen das zweitplatzierte Oberwil-Therwil, in welchem man die Chance hat wieder näher an die ersten 2 Plätze (momentan an vierter Stelle) heranzukommen. Die Favoritenrolle ist nach den letzten Wochen allerdings klar auf Seiten von Oberwil-Therwil, wenn auch die Fricker alles daran setzen werden aus ihrer Negativspirale auszubrechen. Anpfiff ist um 16:30 Uhr in Oberwil.


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