Die erste Herrenmannschaft des TSV Frick Handball trat vergangenen Samstag auswärts gegen Birsfelden an. Aufgrund eines Brandes in der eigentlichen Heimstätte von Birsfelden mussten diese ihr Heimspiel im Exil in Basel austragen. Deshalb fand die Partie zur eher ungewohnt frühen Zeit um 15.15 Uhr statt.
Dies schien bei den Füchsen nicht so recht angekommen zu sein, verschliefen sie doch den Start in diese Partie prompt. Nach wenigen Minuten lagen die Fricker mit 3:1 zurück. Nun fand der TSV aber besser ins Spiel, mit einigen Ball Eroberungen und schnell vorgetragenen Angriffen gelangen 4 Treffer in Serie womit die Füchse den Coach von Birsfelden zu einem frühen Timeout zwangen. Allerdings blieb die Fricker Mannschaft auch im Anschluss spielbestimmend und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Dies obwohl die Füchse nicht ihre beste Leistung zeigten, viele technische Fehler prägten das Spiel, welche auch aufgrund der unkonventionellen Deckung, mit verschiedensten Manndeckungen, durch Birsfelden erzwungen wurden. Sinnbildlich dafür die 22. bis 24. Minute, in welchen die beiden Teams zusammen nicht weniger als sieben(!) technische Fehler produzierten. Doch wie erwähnt waren es trotzdem die Füchse die regelmässiger zu erfolgreichen Abschlüssen kamen und bis zur Pause einen 14:9 Vorsprung herausspielten.
Wer nun ein einfaches Spiel erwartete in der zweiten Halbzeit sah sich rasch getäuscht. Grosse Mühe bekundeten die Füchse mit der teilweise dreifachen Manndeckung von Birsfelden, und musste sie gar bis auf ein Tor herankommen lassen. Doch mit der Zeit fanden die Fricker immer bessere Lösungen um die Defensive Birsfeldens zu knacken und konnte erneut davonziehen. So endete die Partie zum Schluss doch relativ klar mit 21:28 zu Gunsten der Fricker.
Dies war bereits der 9 Sieg in Serie für den TSV Frick, womit die Tabellenführung gefestigt werden konnte. Gerne würde man diesen Schwung nun mit in den Cup nehmen. Dort trifft man am Donnerstag 7.12. um 20.45 Uhr zu Hause auf die SG Zurzibiet-Endingen, ein denkbar schwieriges Los. Die Zurzibieter liegen in der Liga direkt hinter den Füchsen und sinnen bestimmt auf Revanche für die Niederlage in der Meisterschaft. Entsprechend hoffen die Fricker auf zahlreiche Unterstützung um als Sieger aus dem Cupfight hervorzugehen.











