Vergangenen Donnerstag, der 11. Januar 2018, empfing die erste Herrenmannschaft des TSV Frick die Spieler aus Magden zum zweiten Derby der Saison. Das Hinspiel wurde aus Sicht der Fricker auswärts noch souverän mit 27 zu 23 für sich entschieden, wobei sich allerdings damals schon zeigte, dass die Magdener durchaus unangenehm und spielerisch stark auftreten und dem TSV das Leben schwer machen können. Nach einer attraktiven und kampfbetonten Partie mit mehreren Führungswechseln beanspruchte das Heimteam am letzten Donnerstag schlussendlich das glücklichere Ende für sich und baute den Vorsprung auf die beiden Verfolger auf den Plätzen zwei und drei um zwei Zähler aus.
Wie erwartet starteten die Gäste, welche sich unbedingt für die Hinrundenniederlage revanchieren wollten, furios und aggressiv in die Partie, sodass die Fricker bis zur zwanzigsten Spielminute teilweise mit bis zu vier Toren im Rückstand waren. Nichtsdestotrotz blieben die Gastgeber ihrer Spielweise treu und die Ruhe, die in der Startphase häufig zu vermissen war, kehrte in ihr Angriffsspiel zurück. In der Folge wurde in den letzten zehn Minuten der ersten Hälfte ein 7 zu 2 Lauf hingelegt und sogar noch die Führung zurückerobert. Mit einem 1-Tore-Vorsprung wurden beim Spielstand von 14 zu 13 für den TSV Frick die Seiten gewechselt. In den gesamten 30 Minuten des zweiten Durchgangs war das Spiel von einer hitzigen Atmosphäre geprägt, welche auch bemerkbar auf die Zuschauerränge überschwappte. Obwohl die Tordifferenz nie mehr mehr als zwei Tore betrug, liessen die Fricker die Magdener nicht mehr in Führung gehen. Nachdem in Minute 52 ein zwanzig zu zwanzig von der Anzeigetafel leuchtete, bewiesen die Fricker den grösseren Killerinstinkt und konnten in den letzten Minuten einerseits durch sichere Abschlüsse mit nur einem Fehlwurf, andererseits auch durch mehrere technische Fehler des Gegners zum Endstand von 25 zu 23 davonziehen. Ein Spiel war zu Ende, das aus neutraler Sicht wohl auf beide Seiten hätte kippen können, doch schlussendlich zählen für die Fricker im Aufstiegskampf nur die zwei Punkte.
Mit der Niederlage des ärgsten Verfolgers, der SG Zurzibiet-Endingen, am vergangenen Samstag, konnte der TSV in der Tabelle mit dem 14. Sieg in Folge auf sieben Tore davonziehen (bei einem Spiel mehr als Zurzibiet) und einen grossen Schritt Richtung Aufstieg machen.











