Am vergangenen Samstag traf das Herren 2 des TSV Fricks im wohl wichtigsten Spiel der bisherigen Rückrunde auf den Tabellenführer STV Wegenstetten. Mit einem Sieg könnten die Füchse bis auf zwei Punkte an die Tabellenspitze aufschliessen und mit dem momentanen Zweitplatzierten TV Stein gleichziehen, welcher allerdings noch ein Spiel mehr gespielt hat.
Mit einem konzentrierten und motivierten Kader treten die Fricker das Heimspiel zu später Stunde an. Doch der Start gelingt nicht wie gewünscht. Während die Gäste ihre Angriffe konsequent verwerten, unterlaufen den Füchsen einige technische Fehler, sodass bereits nach zwölf Minuten ein Rückstand von vier Toren zu vermerken ist. Das Herren 2 kann sich wieder fangen und das Spiel läuft nun auf Augenhöhe. Beide Mannschaften spielen konsequent und tun sich die Fricker schwer die Tordifferenz einzuholen. Bis zur Halbzeitpause kommen Sie nicht näher als drei Tore an die Wegenstetter ran und verabschieden sich zur Pause mit einem 11:15 Rückstand.
Auch in der zweiten Hälfte zeigt sich wenig Änderung im Spielverlauf. Obwohl die Fricker Abwehr nun auf Hochtouren läuft und den Gästen einige Schwierigkeiten bereitet, scheitert der Angriff des Heimteams vor dem gegnerischen Tor. Zu viele Bälle landen in den Händen des Torhüters oder im Fangnetz. Der Rückstand bleibt bestehen und wächst zeitweise sogar auf sechs Tore an. Die Fricker schalten als Reaktion in die Offensive und versuchen durch Manndeckung und aggressive Verteidigungsarbeit den Rückstand einzuholen. Dies zeigt Wirkung und tatsächlich liegen die Fricker nach einigen Minuten nur noch mit zwei Toren hinten. Es bleiben zu diesem Zeitpunkt allerdings nur noch 30 Sekunden, welche die Gäste runterspielen und so ihren Vorsprung über die Runden bringen können.
Das Herren 2 bleibt somit weiterhin auf dem dritten Tabellenrang mit zwei Punkten Abstand und einem Spiel weniger als der Zweitplatzierte TV Stein. Und auch dieser trifft in zwei Wochen auf den Tabellenführer, wo unter den ersten zwei Plätzen garantiert Punkte verloren gehen. Für die Fricker bleibt der Kampf um die Aufstiegsrunde also nach wie vor spannend. Die nächste Chance, die Steiner dank des besseren Torverhältnisses vom zweiten Platz zu verdrängen, bietet sich bereits am nächsten Samstag gegen den Handball Zurzibiet.










