Herren 2: Trotz Aufstieg graue Haare bekommen

    Die Saison des TSV Frick 2 fand ihre Krönung in den Aufstiegsspielen. Die beiden Gegner Gossau und Bödeli wurden mit gleich 18 und 3 Toren Unterschied aus dem Weg geräumt. Somit krönt der TSV Frick eine unnötig stressige Saison mit dem Aufstieg in die 2. Liga.

    Die Saison begann schwierig. Der Kader für die Saison 22/23 brachte viele Änderungen mit sich. Gestandene Spieler gingen, neue Spieler kamen. Dieser «zusammengewürfelte Haufen» lieferte bereits in den Testspielen schwache Leistungen ab, Turnierziele wurden nicht erreicht. Die ersten Spiele konnten als meist klarer Favorit gewonnen werden, jedoch oftmals nur knapp. Die neue Liga brachte einen neuen Spielstil mit sich, an die sich die Fricker gewöhnen mussten. Gerade im Angriff hatten sie Schwierigkeiten, der Ball lief nicht wie gewollt, zudem gab es enormen Chancenwucher. Es schien, als fehlte dem Team ein Hauch an Cool- und Cleverness. Die Situation gipfelte in einer 8-Tore Niederlage im November gegen Tabellennachbar Endingen.

    Ein Wendepunkt, wie sich danach herausstellte. In diesem Spiel wurden die Fehlschüsse und die mentale Schwäche gnadenlos ausgenutzt, es wurde aufgezeigt, dass 95 Prozent Einsatz und Konzentration nicht reichte, es benötigt 100. Dies nahmen sich die Handballer zu Herzen. Die darauffolgenden Gegner wurden reihenweise auseinandergenommen, was auch daran liegt, dass das Team auf dem Feld sich immer mehr fand.

    So ging es bis zum Frühling weiter, bevor der TSV Frick abermals in alte Muster viel. Diesmal waren es jedoch auch defensive Mängel, welche zum Vorschein kamen. Ein Unentschieden gegen starke Steiner und eine knappe Niederlage gegen Endingen sorgten für Nervosität vor den wichtigsten Spielen der Saison, den Aufstiegsspielen. Dazu kam noch ein schwacher Auftritt gegen den TV Magden, wobei in diesem Spiel der Meistertitel klar gemacht werden konnte.

    Und nun war es so weit, das Spiel gegen Gossau stand vor der Tür. Die erste Möglichkeit zu beweisen, dass die Füchse den Aufstieg verdienten. Und 'wow' das haben sie bewiesen. Die Gossauer wurden reihenweise überrollt, in der Abwehr kompromisslos zu Boden gerungen. Das Spiel endete 34:16.

    Die Auswärtsfahrt in Interlaken gegen Bödeli im 2. Aufstiegsspiel wurde zu einem Heimspiel gemacht. In der Halle hallte es einem «vom Bruggbach bis zur Sissel, immer weder TSV» entgegen. Diese grossartige Stimmung führte sie zu einem 26:29 Sieg. Der Aufstieg war somit fix und hochverdient.

    Nun gilt es in der Saisonvorbereitung viel Schweiss zu vergiessen um in der neuen Spielzeit den TSV Frick in der 2. Liga würdig zu vertreten.

    Bild: Freudentaumel in Interlaken.


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