
Am Samstag, 28.10.2017 traten die FU14 Juniorinnen beim GTV Basel zu ihrem 3. Meisterschaftsspiel an. Der Gegner war vom Jump-Turnier her eigentlich bekannt, lies jedoch in der letzten Woche durch einen Kantersieg gegen die SG Magden/Möhlin aufhorchen. Da musste sich im Kader der Basler etwas getan haben…
Dieser Eindruck wurde bestätigt, als man die Gegnerinnen auf dem Platz sah. Da waren die eine oder andere grössere Spielerinnen im gegnerischen Dress zu sehen und diese bereiteten den Füchsen auch ziemlich Kopfzerbrechen in der Verteidigungsarbeit. Immer wieder wurde der gegnerische Kreis gesucht und gefunden. Dies war jedoch nicht der einzige Grund für den Fehlstart der Frickerinnen. Konnte vor Wochenfrist die Fehlerquote noch sensationell tief gehalten werden, zeigte die Statistik dieses Mal ein anderes Bild. Die Füchse gerieten von Beginn weg ins Hintertreffen; zuerst nur ein wenig, im Lauf der ersten Halbzeit durch eine wiederum unzureichende Chancenauswertung immer mehr. Zur Halbzeit stand das Spiel bei 12:19.
Aufrappeln in der zweiten Halbzeit
In der Pause wurden einige Umstellungen im Fricker Spiel besprochen. In der Verteidigung wurde auf Manndeckung umgestellt. Der Gegner sollte daran gehindert werden «einfache» Tore zu erzielen. Der Umstand, dass einige Fricker Juniorinnen dies noch nie wirklich gespielt hatten, war ein gewisses Risiko, aber angesichts des klaren Pausenrückstandes war nicht viel zu verlieren.
Der Taktikwechsel verfehlte die Wirkung nicht, denn in den ersten 8 Minuten der zweiten Halbzeit konnten die Frickerinnen den Rückstand von 12:19 auf 18:20 verkürzen. Die folgenden 10 Minuten waren für den Ausgang des Spieles entscheidend, denn hätten die Füchse die Qualität ihres Spiels beibehalten und somit das Spiel drehen können, wäre es interessant zu sehen gewesen, wie die gegnerische Mannschaft emotional mit diesem Umbruch umgegangen wäre. Anhand des Konjunktives ist zu erkennen, dass dies nicht geschah. Das lag in erster Linie an uns und nicht am Gegner, denn zwischen der 8. und der 18. Minute gelangen den Frickerinnen gerade mal 3 Tore wodurch sie nicht näher an den Gegner herankamen.
Kräfteverschleiss
Das dieses Verteidigungssystem an der Substanz geht, war immer mehr zu sehen. Die Konzentration lässt nach, die Konsequenz im Abschluss leidet, die Passqualität wird kleiner. Auch wenn sich die Frickerinnen während den gesamten 60 Minuten nie mit der Niederlage abgefunden hatten, war zu spüren, dass dieses Spiel nicht mehr zu drehen sein wird. Stolz dürfen die jungen Handballerinnen trotzdem sein, denn die zweite Halbzeit (und da vor Allem der erste Teil) hat gezeigt, dass wir den GTV Basel durchaus schlagen könnten. Da ist eine Rechnung offen, welche am 10.12.2017 um 9:30 am Morgen beglichen werden wird.
Matchtelegramm:
Basel, Freies Gymnasium
GTV Basel FU14 - TSV Frick FU14 30:23 (19:12)
Für den TSV Frick spielten (Tore):
Anna Freiermuth, Ayla Romano (3), Fabienne Stäuble (10), Fiona Näf (1), Ilaria John (5), Jasmin Amsler, Jasmin Stierli (1), Kiara Lenzin (Tor), Lorena Quaresima(2), Milena Ruetsch (1), Sina Leimgruber, Tabea Joss, Zoe Fankhauser.










