Ein Spiel in sechs Akten

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    Einen Spielbericht zu schreiben ist nicht immer einfach. Besonders dann, wenn man selbst nicht anwesend war und seine Informationen am anschliessenden Weihnachtsessen den Mitspielern entlocken muss. Zum Glück gibt es da noch den Liveticker, der die nackte, emotionslose Wahrheit zeigt. Es folgt nun also die Zusammenfassung des Spiels unseres Herren 2 gegen Handball Zurzibiet, den aktuell Zweitplatzierten.

    1. Akt – Powerstart
    Es ist wie beim Mariokart: im richtigen Moment die Fahren-Taste drücken und schon katapultiert man sich vor die Gegner, bevor diese überhaupt Geschwindigkeit aufgenommen haben. So muss sich das Herren 2 in den ersten 10 Minuten gefühlt haben. Gleich 4:0 steht’s als Zurzibiet ihr erstes Team-Timeout einsetzt.

    2. Akt – Schlagabtausch
    Jetzt wird geballert: Das Team-Timeout zeigt seine Wirkung. Auf beiden Seiten fallen die Tore am laufenden Band. Nach weiteren vier Minuten führt Frick noch mit 7:4.

    3. Akt – Niedergang
    Es funktioniert gar nicht mehr. Dem Angriff gelingt die letzten 15 Minuten vor der Pause kein einziges Tor, während die Gegner deren zehn schiessen. Diese Viertelstunde absoluter Ineffizienz werden die Fricker noch teuer zu stehen kommen.

    4. Akt – Schadensbegrenzung
    Die Füchse kämpfen sich zurück. Von der Halbzeitpause gestärkt, zeigen sie sich dem Gegner ebenbürtig und zeigen ein ausgeglichenes Spiel. Auch die Tore gelingen wieder, was den Rückstand nicht verkürzt, die Fricker in der 45. Minute aber zu einem Stand von 15:23 bringt.

    5. Akt – Wiederauferstehung
    Es ist wie beim Mariokart: Wenn das Rennen schon verloren scheint, erhält man wie durch Zauberhand einen Blauen Panzer, der den Gegner gezielt ausschaltet und noch einmal Hoffnung aufkeimen lässt. Denn was jetzt passiert scheint unwirklich beim Betrachten des Spielverlaufs. Es tritt erneut eine Viertelstunde totaler Dominanz ein, dieses Mal aber auf Seiten der Fricker. Während sich die Füchse nur ein Gegentor erlauben, erhöhen sie ihren Zähler immer weiter bis die Tordifferenz 40 Sekunden vor Schluss nur noch 23:24 steht.

    6. Akt – Untergang
    Ein Spiel in den letzten Sekunden zu drehen, gelingt selten und so schaffen es auch die Fricker nicht in den verbleibenden Sekunden, bei gegnerischem Ballbesitz diese Tat zu vollbringen. Handball Zurzibiet erzielt sieben Sekunden vor Schluss das 23:25 und entscheidet das Spiel so endgültig für sich. Es ist wie beim Mariokart: hat man einmal den Anschluss an das Feld verloren, ist ein Sieg kaum mehr möglich.

    Durch diese Niederlage im letzten Spiel des Jahres und ersten Spiel der Rückrunde steht das Herren 2 nun auf Tabellenrang 6. Die Spielepause wird dementsprechend intensiv werden, um im nächsten Jahr noch einige Tabellenränge gut zu machen. Nun wünsche ich allen die das lesen eine besinnliche Adventszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir sehen uns am 20. Januar, wenn unser Herren 2 auswärts auf den SG Binningen trifft.


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