Herren 1: Nichts für schwache Nerven - knapper Heimsieg

    Die SG TSV Frick empfing am vergangenen Sonntag das drittplatzierte Muotathal. Trotz einer schwierigen ersten Halbzeit kämpfte sich das Team zurück und sicherte sich einen hauchdünnen Sieg von 24:23. Mit diesem Erfolg feierten die Füchse ihren dritten Sieg in Folge.

    Ausgeglichene Startphase

    Es gestaltete sich eine ausgeglichene Startphase, denn Muotathal traf immer wieder von den Rückraumpositionen. Leider stimmte aus Sicht der Fricker die Verteidigungsabsprache auf den Innenpositionen nicht. Im Angriff spielten die Fricker mit Tempo und kamen so oft zu Torerfolgen. Nach elf gespielten Minuten stand es 6:6.

    Pausenrückstand

    Viele Unkonzentriertheiten spielten sich ein, so hatte man im Angriff viele technische Fehler zu beklagen, welche knallhart über Gegenstösse bestraft wurden. Die Abwehr stand nach wie vor schlecht organisiert und somit kamen die Gäste immer wieder über ihre rechte Angriffsseite zu Torerfolgen. Das Timeout von Frick nach 18 Minuten war die logische Konsequenz. Zu diesem Zeitpunkt stand es 8:12 für die Gäste. Danach änderte sich am Spielgeschehen nichts und die beiden Seiten wurden beim Stand von 13:18 gewechselt.

    Halbzeitanalyse

    In der Halbzeit wurden die mangelnde Härte und die fehlende Kommunikation in der Abwehr angesprochen. Zudem spielte man offensiv auch oft durch die Mitte, was das Spiel berechenbar machte für Muotathal. Man spürte den Willen des Teams, dies zu verbessern und den Fans eine gute zweite Halbzeit zu zeigen.

    Aufholjagd der Fricker

    In der Abwehr gelang die Umsetzung und man zwang die Muotathaler immer wieder zu Abschlüssen, welche Flavio Concas im Tor entschärfte. Jedoch bekundete Frick anfangs im Angriff noch Mühe und es resultierten zu oft noch Fehler. So stand es nach 38 Minuten immer noch 16:20 für Muotathal. Doch danach spielten die Füchse lange Angriffe und kamen immer wieder zu Toren über den gut aufgelegten Sandro Leimgruber am Kreis. In der Abwehr blieb man aufsässig und somit konnte der Rückstand in der 50. Spielminute auf 21:22 verkürzt werden. Es herrschte eine regelrechte Abwehrschlacht, denn das Spiel war geprägt von Fehlwürfen auf beiden Seiten. Doch die Füchse machten von all den Fehlern etwas weniger und konnten durch Jeremias Bitter und Fabian Beck erstmals in Führung gehen (23:22). Zwischen der 54. und 59. Spielminute fielen keine weiteren Tore.

    Nervenaufreibende Schlussminute

    Wiederum konnten die Fricker den Kreisläufer freispielen und den Vorsprung auf 24:22 ausbauen. Im Gegenzug konnte Muotathal wieder auf 24:23 verkürzen. 30 Sekunden verblieben und Frick war im Ballbesitz. Die Muotathaler hielten mit einer offensiven Verteidigung dagegen, doch Samuel Hüsser konnte sich durchsetzen und erzwang einen Penalty und eine Zeitstrafe. Der Penalty verschossen die Fricker und somit kam Muotathal nochmals zu einem vielversprechenden Angriff. Die Füchse warfen alles in die Waagschale und erhielten sogar noch eine Zeitstrafe. Muotathal ersetzte den Torhüter und ergänzte ihn durch einen zusätzlichen Feldspieler und konnte so sechs gegen fünf angreifen. Die Gäste räumten über links ab und Flavio Concas parierte den Ball mirakulös. Zur Freude aller Anwesenden bedeutete dies der vierte Saisonsieg.

    Fazit

    Eine gute Einstellung in der zweiten Halbzeit und ein funktionierendes Kollektiv waren ausschlaggebend für den vierten Saisonsieg. Nichtsdestotrotz wird an der Abstimmung in der Abwehr weitergearbeitet und im Angriff das Entscheidungsverhalten noch weiter trainiert.

    Ausblick

    Mit dem Sieg hat man nun nur noch zwei Punkte Rückstand auf den nun 5. Platz von KTV Muotathal. Tabellenmässig kann es nach wie vor in beide Richtungen kippen. Punkten die Fricker nächste Woche gegen den Mitaufsteiger SG Horgen/Wädenswil, dann befindet man sich im Mittelfeld. Am Samstag, 2.12.2023 um 19:30 Uhr bestreitet die SG TSV Frick 1 das nächste Spiel auswärts in Wädenswil Glärnisch. Über lautstarke Unterstützung würde sich die Mannschaft freuen. Hopp Frick!

    Bild: Jan Stäuble bei einem erfolgreichen Durchbruch


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