Die SG TSV Frick 1 erkämpfte sich den ersten Auswärtssieg dieser Saison in einem deutlichen Triumph über den HC Mutschellen, was sie auf Tabellenrang 9 vorrücken liess.
Ausgeglichene Startviertelstunde
Die Startviertelstunde gestaltete sich ausgeglichen. Die kompakte Abwehr bereitete dem Gegner Mühe und zwang ihn zu technischen Fehlern. Im Angriff spielte man geduldig gegen die 6:0 Abwehr und kam zu klaren Chancen. Einzig und allein die mangelnde Chancenauswertung hielt Mutschellen noch im Spiel. Der Spielstand lautete 5:6 für Frick nach 15 gespielten Minuten.
Vorsprung zur Pause ausgebaut
Frick baute den Vorsprung bis zur 20. Minute auf 11:7 aus, erlebte jedoch ein Zwischentief mit Unkonzentriertheiten, was Mutschellen auf 10:11 herankommen liess. Doch die Füchse fingen sich wieder und gingen mit einem komfortablen Vorsprung von 12:17 in die Pause.
Mässige Leistung nach der Pause
Nach der Pause war das Spiel geprägt von vielen technischen Fehlern und Fehlwürfen auf beiden Seiten. Die SG TSV Frick machte von all diesen Fehlern ein bisschen weniger und konnte den Vorsprung trotz mässiger Leistung in der 40. Minute auf 14:21 ausbauen.
Starke Abwehrleistung und viel Tempo nach vorne
Danach drückten die Fricker wieder auf das Tempo und konnten Profit aus dem schnellen Spiel ziehen und bauten nach dem Treffer von Sandro Lenzin den Vorsprung auf 17:27 aus nach 50 gespielten Minuten. Mutschellen deckte zwischendurch mal offensiv, doch dies verunsicherte Frick aber keineswegs. Danach kam die Show von drei Akteuren. Flavio Concas hielt den Kasten mehrheitlich dicht, auch weil die Abwehr kompakt stand. Mittels Gegenstösse war Remo Käser ein erfolgreicher Torgarant. Spielten die Füchse einmal im Positionsangriff, gelang es immer wieder, Sandro Leimgruber erfolgreich anzuspielen, welcher dann auch erfolgreich verwertete. Das Spiel ging mit 20:32 gewonnen und ist gleichbedeutend mit dem ersten Auswärtssieg dieser Saison.
Fazit
Die kompakte Abwehr mit einem starken Rückhalt war mitunter der Schlüssel zum Erfolg. Das Kollektiv war an diesem Abend deutlich besser als dies beim Gegner war. Das Spiel hätte allerdings noch höher ausfallen können, trotz besserer Wurfquote gab es dennoch zu viele Fehlwürfe. Die Anzahl der technischen Fehler konnte man ebenfalls deutlich geringer halten als dies der Gegner tat.
Ausblick
Am Sonntag, 26.11.23 um 14:00 Uhr treffen die Fricker zu Hause auf den KTV Muotathal. Mit einem Sieg hätte man definitiv den Anschluss am Mittelfeld, doch dies braucht nochmals eine Leistungssteigerung, denn der Gegner wird sicherlich anders auftreten als dies am vergangenen Wochenende war. Die Mannschaft freut sich über die lautstarke Unterstützung in der heimischen Ebnet.
Hopp Frick!










