In einem hart umkämpften Duell beim jährlichen Spaghetti-Plausch sicherten sich die Fricker Füchse einen knappen Sieg.
Startviertelstunde
Die Krienser starteten stark und führten nach einem Kempa-Zuspiel mit 1:0. Frick hatte anfangs Schwierigkeiten in der Verteidigung und lag nach 5 Minuten mit 1:4 zurück. Eine taktische Anpassung in der Verteidigung, in dem man auf den Halbpositionen etwas offensiver agierte und ein geduldiger Angriffsstil ermöglichten den Füchsen eine Aufholjagd. Sie gingen nach zehn Minuten mit 5:4 in Führung und bauten den Vorsprung weiter aus. Die Defensive arbeitete besser um den gegnerischen Kreisspieler und Torhüter Nils Rhyn parierte einige Bälle. Im Angriff konnte man oft auf der rechten Angriffsseite erfolgreich abschliessen und so stand es nach 15 Minuten 8:6 für die Hausherren.
Leistungseinbruch geschuldet durch Zeitstrafen
Doch dann kamen die Zeitstrafen gegen die Fricker, allesamt wurden wegen Gesichtstreffer ausgesprochen, wobei bei den Verteidigern keinerlei Absicht bestand. Die Krienser suchten die Strafen offensichtlich, was zum Anstieg des Lärmpegels in der Halle führte. Durch das häufige Spiel in der Unterzahl konnte Kriens in der 25 Spielminute wieder mit einem Tor in Führung gehen. Der Spielstand lautete 11:12. In den letzten Spielminuten war es vor allem der wirblige Silvan Schmid, welcher die Durchbrüche im Angriff schaffte. Zur Halbzeit stand es 13:14 für Kriens.
Ausgeglichener Start im zweiten Durchgang
Nach dem Seitenwechsel gab es wiederum eine Zeitstrafe und somit waren die beiden Rückraum rechts von Frick mit je zwei Zeitstrafen vorbelastet. Doch diesmal überstand man die Unterzahl gut und es gestaltete sich ein offener Schlagabtausch und so stand es nach 36 Minuten 16:16.
Vorsprung erspielt
In der Abwehr schaffte man vermehrt Unterbrüche und hielt die Gegenspieler auf Distanz. Im Angriff waren es dann Jeremias Bitter und Jan Hauser, welche die schnell vorgetragenen Angriffe erfolgreich verwerteten. Nach weiteren erfolgreich abgeschlossenen Angriffen einmal Marco und das andere Mal durch Sandro Lenzin führten die Füchse das erste Mal mit 4 Toren Differenz und so stand es nach 43 Spielminuten 22:18. Bis zur 51 Spielminute wechselten sich die beiden Mannschaften mit Tore schiessen ab. Die Krienser versuchten es einmal mit einer defensiven und offensiveren Verteidigungsvariante, doch diese Aufgabe löste Frick souverän. Einmal konnte Sandro Leimgruber am Kreis freigespielt werden oder dann räumte man auf links aussen ab auf Remo Käser. Im Falle der flachen Verteidigung warf dann Fabian Beck über den Block ins gegnerische Tor. Es resultierte ein komfortabler Vorsprung von 25:21 für Frick.
Unerklärlicher Einbruch – Vorsprung verspielt
Nach dem Timeout kam der Einbruch. Die Krienser holten Tor um Tor auf und innert 6 Minuten war der komplette Vorsprung verspielt. Jan Hauser erlöste dann die Fricker in der 58. Spielminute mit dem Treffer zum 26:25 für Frick.
Sieg in letzter Sekunde gerettet
Jetzt war die Abwehr gefordert und angeführt vom stark deckenden Jan Stäuble erhielten die Fricker nochmals die Chance im Angriff einzunetzen und den Sieg nach Hause zu fahren. Der Ball war im Tor, doch leider war es zuvor ein Offensivfoul. Infolgedessen kamen die Gäste nochmals zu einem vielversprechenden Angriff. Vier Sekunden vor Schluss gab es einen Freistoss, die Krienser nahmen den Torhüter raus und ergänzten diesen durch einen zusätzlichen Feldspieler. Es erfolgte ein Abschluss, doch die Schlusssirene klang bereits als der Ball im Tor lag. Das Spiel durfte keine Sekunde länger andauern, denn sonst hätte man sich mit dem Unentschieden begnügen müssen. Zur Freude aller Fricker Anhänger war der zweite Vollerfolg Tatsache. Ein herzliches Dankeschön an die lautstarken Zuschauer und natürlich allen Helfer, welche diesen Spaghetti-Plausch ermöglichten.
Fazit
Über weite Strecken waren die Fricker im Angriff geduldig und konnten immer wieder die richtigen Antworten auf die Verteidigungsvarianten der Krienser finden. Nichtsdestotrotz darf ein vier Tore Vorsprung nicht so einfach aus der Hand gegeben werden. Die Verteidigung zeigte sich über weite Strecken kompakt und die notwendige Härte war vorhanden. Die Chancenauswertung ist ein altbekanntes Problem der Fricker und muss für die folgenden Saisonspiele verbessert werden.
Ausblick
Nächste Woche treffen die Fricker auf den Kantonsrivalen HC Mutschellen. Die Mutscheller sind ebenfalls aus der 2.Liga aufgestiegen und müssten in Reichweite der Fricker liegen. Mit einem Sieg kann man sich in der Tabelle weiter nach vorne orientieren und dies muss ganz klar das Ziel der Füchse sein. Das spannende Duell kann am Samstag, 18.11.2023 um 18:00 Uhr in Widen Burkertsmatt mitverfolgt werden. Für dieses wichtige Spiel wird die lautstarke Unterstützung der treuen Fans benötigt.
Hopp Frick!










