Am Sonntag, 5. November spielte die SG TSV Frick 1 auswärts in Muri. Die Füchse reagierten auf die deutliche Niederlage zur Vorwoche und zeigten eine ansprechende Partie. In der ersten Halbzeit lag man mit dem Favoriten gleich auf. Leider hatten die Fricker in der zweiten Halbzeit eine Schwächephase und konnte den Rückstand nicht mehr wettmachen und verlor das Spiel knapp mit 31:28.
Aussergewöhnliche Anspielverspätung und ausgeglichene Startphase
Die Partie begann mit einiger Verzögerung aufgrund eines unerwarteten Wasserlecks in der Halle, das durch das Dach drang. Nachdem die Situation behoben war, startete das Spiel in einem ausgeglichenen Tempo. Die Murianer setzten in der Anfangsphase auf ihre offensive 5:1 Verteidigung, wie schon im Hinspiel. Diesmal fand Frick jedoch ein gutes Rezept, indem sie vermehrt auf das Ablaufen an den zweiten Kreis setzten. In der Verteidigung versuchten die Fricker kompakt zu agieren und die starke linke Angriffsseite der Murianer zu neutralisieren. Die ersten 10 Minuten verliefen ausgeglichen, und es stand 5:5. Einziger Wermutstropfen waren die vergebenen 100% Chancen. In der Mitte der ersten Halbzeit stellten die Murianer ihre Abwehr auf 6:0 um. Die Fricker schafften es, fünf aufeinanderfolgende Tore zu erzielen und führten bis zur 17. Spielminute mit 8:11.
Timeouts mit Wirkungen
Nach einem Timeout der Klosterdörfer schlichen sich vermehrt technische Fehler und Fehlwürfe bei den Frickern ein. In der Abwehr fehlte es an Aggressivität und so kassierte man Tor um Tor. Marcel Keller nahm das Timeout in der 24. Spielminute beim Spielstand von 13:12 für Muri. In der Besprechung wurden Spielzüge besprochen, die die Verteidigung mit Kreuzbewegungen in Bewegung bringen sollten, um Platz für 1:1-Situationen zu schaffen. Dieser Plan gelang und Silvan Schmid setzte sich gegen Martin Betschart durch, der daraufhin eine Zwei-Minuten-Strafe erhielt. Mit einem Spielstand von 15:15 wurden die Seiten gewechselt.
Guter Start in die zweite Halbzeit
Der zunehmende Regen draußen hatte wiederum Einfluss auf das Handballfeld, welches sich wieder sehr rutschig anfühlte. Die Anfangsphase der zweiten Halbzeit verlief erneut ausgeglichen. Leider kassierten die Fricker viele Tore über den Rückraum links, während Fabian Beck und Sandro Lenzin im Angriff für Antworten sorgten.
Die Schwächephase
Eine entscheidende Szene war die direkte Rote Karte gegen die Fricker, was Muri danach einen Vorsprung von 3 bis zeitweise 4 Toren verschaffte. Nach rund 40 Spielminuten nahmen die Fricker das zweite Timeout beim Stand von 23:19. In den folgenden zehn Spielminuten gelang es den Frickern in der Verteidigung nicht, gleichzeitig den Kreisläufer und den stark aufgelegten Noel Angehrn zu verteidigen.
Schlussphase ohne Happy End
Im Angriff konnten Samuel Hüsser und Jan Hauser mit ihren erfolgreichen 1:1-Aktionen ihre Mannschaft im Spiel halten. Leider wurden wieder viele technische Fehler und Fehlwürfe verzeichnet, die das Aufholen des Rückstands erschwerten. In den letzten 10 Spielminuten schlichen sich zu viele technische Fehler ein und das Spiel konnte nicht mehr gedreht werden. Die Fricker verloren mit 31:28.
Fazit
Die Fricker zeigten eine deutliche Leistungssteigerung gegen einen starken Gegner mit einem soliden Kollektiv. Allerdings hatten die Füchse fünf technische Fehler mehr und das Zusammenspiel zwischen Torhüter und Verteidigung der Gegner war etwas besser. Das war an diesem Sonntag der kleine aber feine Unterschied zum Gegner.
Ausblick
Am kommenden Sonntag, den 12. November 2023, findet der jährliche Spaghetti-Plausch in der Fricker Ebnet statt. Gleich vier Teams werden an diesem Sonntag spielen, darunter die Damen 1. Liga um 16:00 Uhr und die Herren 1. Liga um 14:00 Uhr. Für die Herren wird es ein wichtiges Spiel gegen den HC Kriens sein. Mit einem Sieg möchte man sich von der Abstiegszone entfernen. Kommt vorbei, genießt leckere Spaghetti und unterstützt die Mannschaften lautstark.
Bild: Fabian Beck sorgte mit Distanzwürfen immer wieder für Tore.
Hopp Frick!










