Steigerung in der ersten Barrage-Woche

    christian schwaller 2013

    Dank zwei Siegen in den letzten beiden Partien der regulären Saison konnte die erste Herrenmannschaft des TSV Frick Handball den Direktabstieg vermeiden und rettete sich in die Barrage. In dieser standen in der ersten Woche drei Spiele an, der Auftakt zuhause gegen Wetzikon, danach unter der Woche beim TV Appenzell und zum Schluss vergangenen Samstag wieder vor heimischer Kulisse das Aargauerderby gegen den TV Muri.

    Ärgerliche Niederlage zum Auftakt
    Natürlich wollten die Füchse den Schwung vom Schlussspurt aus der regulären Spielzeit für diese Partien mitnehmen. Der Start ins Spiel gegen Wetzikon gelang dann auch nicht schlecht, die Fricker konnten schnell vorlegen und versuchten mit einer stabilen Abwehr und viel Tempo nach vorne Wetzikon in Bedrängnis zu bringen. Doch Wetzikon seinerseits spielte häufig sehr lange Angriffe und bewahrte die Ruhe, bis sie irgendwie doch noch eine Lücke fanden und zum Torerfolg kamen. Da Frick sich das Leben zusätzlich oft mit technischen Fehlern selbst schwer machte, verlor man zusehends die Kontrolle über die Partie und musste mit einem 11:12 Rückstand in die Pause.
    Der Start in die zweite Spielhälfte gelang wiederum eher den Füchsen besser. So konnte man rasch wieder in Führung gehen, doch wollte es nicht gelingen wegzuziehen. Beim Stand von 20:18 vergab man gleich reihenweise hochkarätige Chancen um den Sack zuzumachen. Da dies nicht gelang wurde man auf Fricktaler Seite immer nervöser und gab zum Schluss die Führung noch Preis. Sehr ärgerlich aber auch unglücklich verloren die Fricker zum Schluss mit 22:24.

    Ein erkämpfter Punkt in Appenzell
    Nach dieser Niederlage standen die Spieler des TSV Frick in ihrem zweiten Spiel bereits unter grossem Druck. Klar war dass die Partie gegen den TV Appenzell eine grosse Herausforderung wird, konnten die Innerrhoder ihr erstes Spiel doch immerhin gewinnen und zudem zuhause antreten. Die Anreise für Frick gestaltete sich im Abendverkehr etwas lange und so kam man relativ knapp 45 Minuten vor Spielbeginn in der Halle an.
    Der Start in die Partie verlief für die Fricker etwas harzig, weil man einerseits im Angriff etwas umständlich agierte, und andererseits gute Chancen nicht konsequent nutzte. So lag Appenzell nach wenigen Minuten mit 4:1 vorne. Die Füchse liessen sich aber nicht hängen und vermochten mit dem schnellen Umschalten von der Verteidigung in den Angriff wieder auszugleichen. Weil die Fricktaler aber insgesamt zu oft am gegnerischen Torhüter scheiterten, musste man mit einem 14:10 Rückstand in die Pause.
    Zu Beginn der zweiten Hälfte schien das Tor der Appenzeller für die Fricker wie zugemauert. 8 Minuten lang gelang ihnen, trotz teils hervorragenden Abschlusssituationen, kein Treffer und so zogen die Innerrhoder auf 18:10 davon. In der Folge konnte sich der TVA aufs verwalten des Vorsprungs konzentrieren, was lange nicht schlecht gelang, so führten die Appenzeller auch noch mit 23:15. Doch die Füchse kämpften immer weiter und erarbeiteten sich weiter Chancen die nun auch gnadenlos genutzt wurden. Als die Appenzeller dann auch noch einige Strafen fassten schmolz der Vorsprung rasant dahin. Etwas mehr als eine Minute vor Schluss gelang dem TSV Frick tatsächlich der 28:28 Ausgleich. 40 Sekunden vor Schluss hatte man zudem den Ball und somit die Möglichkeit sogar noch den Siegtreffer zu erzielen, leider aber kam es zum Ballverlust, doch die letzten Sekunden reichten den Innerrhodern glücklicherweise auch nicht mehr das Spiel für sich zu entscheiden. So kam es zur Punkteteilung mit welcher irgendwie beide nicht so ganz zufrieden waren.

    Spannendes Aargauerderby in der Ebnet
    Zum Abschluss der ersten Woche traf man auf den TV Muri, also der einzige Gegner den man bereits aus der regulären Spielzeit kennt. Damals reüssierte jeweils das Auswärtsteam. Dies wollten die Fricker dieses Mal natürlich verhindern. Muri aber gewann ihre ersten beiden Partien und mit entsprechendem Respekt begegneten die Fricker ihren Gästen.
    Der TSV Frick zeigte von Beginn weg, dass er bereit ist endlich den ersten Sieg einzufahren in dieser Barrage. Durch gute Abwehrleistung und Drang nach vorne kam man immer wieder in tolle Abschlusspositionen. Doch auch Muri versuchte das Tempo hochzuhalten, entsprechend entwickelte sich ein sehr schnelles Spiel, auch begünstigt durch einige technische Fehler auf beiden Seiten. Die Fricker liessen gegen Ende der ersten Hälfte einige Chancen liegen und verpassten es so mit einem Vorsprung in die Pause zu gehen. Halbzeitstand 13:13. In der zweiten Hälfte drückten die Hausherren der Partie immer mehr den Stempel auf. Vor allem über den Kreis kam man immer wieder zu Torerfolgen und konnte so den Vorsprung 13 Minuten vor Schluss auf 25:20 ausbauen. Das war der Moment für den Muri Trainer sein Timeout zu nehmen. Dies verfehlte seine Wirkung nicht. Auch weil die Fricker sich im Angriff nun etwas umständlich anstellten konnte Muri immer weiter verkürzen. Drei Minuten vor Schluss gelang sogar tatsächlich der Ausgleich zum 25:25, doch Frick konnte nochmals vorlegen und weil Beck vom Siebenmeterpunkt die Nerven behielt, feierten die Füchse am Schluss doch noch einen 27:26 Erfolg.

    Mit dem Car nach Herzogenbuchsee
    Mit diesem Sieg bewahrte der TSV Frick alle Chancen auf den Klassenerhalt. Doch dafür wird es auf jeden Fall noch zwei Siege in den verbleibenden Spielen brauchen. Am Mittwoch 27. April treffen die Fricktaler auswärts auf den HV Herzogenbuchsee. Zu diesem Spiel wird die Mannschaft wieder mit dem Car anreisen, und hofft dass möglichst viele Fricker Supporter sie auf dem Weg begleiten. Abfahrt ist um 17:30 Uhr, Anpfiff um 20:00 Uhr. Ein Sieg liegt auf jeden Fall im Bereich des Möglichen, Herzogenbuchsee konnte bisher nur einen Sieg gegen das punktlose Schlusslicht Visp feiern. Doch werden sie alles für den Sieg geben um die kleine Chance auf den Verbleib in der ersten Liga zu wahren.


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