Herren 2: Wundertüte

    Das TSV Frick H2 bleibt in der Saison 2024/2025 weiterhin eine Wundertüte und dies mehrheitlich (noch) im negativen Sinne. Zwischen den beiden Liga-Niederlagen gegen die SG Suhr Aarau / Buchs / Olten (31:21 Auswärts) und Handball Brugg 2 (18:19 Heim) brachte man im Cup die 1. Liga-Absteiger der SG Mutschellen-Wohlen an den Rand einer Niederlage (22:23 Heim).

    Im Auswärtsspiel gegen die SG Suhr Aarau / Buchs / Olten vom 5.10.2024 passte beim TSV Frick 2 mit Ausnahme der ersten 15 Minuten in Halbzeit 2 wenig zusammen. Das Team startete schwach in die Partie und lag nach 13 Minuten bereits 7:1 im Hintertreffen. Dies veranlasste Coach Beat Grob zu einigen unkonventionellen Massnahmen, deren Wirkung aber Bescheiden blieben. Entsprechend ging es mit dem klaren Resultat von 15:8 für das Heimteam in die Halbzeitpause.

    Danach rappelte sich das Team auf und versuchte effektiv Handball zu spielen. Bis zu Minute 45 konnte dann das Score auf 20:16 reduziert werden. Durch verschiedene Wechsel in dieser Phase, teilweise wohl auch konditionell bedingt, folgte wieder ein Bruch im Spiel der Fricktaler. U.a. durch zu viele technische Fehler (19 Stück im gesamten Spiel) konnte der Gegner das Score bis zum Schluss auf 31:21 ausbauen. In diese ungenügende Schlussphase gesellte sich auch noch eine rote Karte gegen Remo Käser. Mit Ausnahme von Tim Friedli am linken Flügel (8 von 8) und Fabrice Hürzeler im Tor (34% Abwehrquote) haben sämtliche Spieler auf dem Feld ungenügend agiert.

     

    Am 13.10.2024 stand das Regional-Cup-Spiel gegen die 1. Liga Absteiger der SG Mutschellen-Wohlen an. Den Frickern war sogleich anzusehen, dass sie eine Reaktion auf die Partie in Aarau zeigen wollten. Rasch legte das Heimteam entsprechend auf 5:2 vor. Danach gestaltete sich eine ausgeglichene Partie und man ging mit dem Resultat von 12:12 in die Halbzeitpause.

    Auch nach der Pause liessen sich die Fricktaler nie abschütteln. Im Rückraum zeigten sich Remo Käser (zusätzlich noch 4 Tore) und Marc Schreier von der kreativen Seite und konnten mit vielen guten Anspielen an Flügel und Kreis (alleine 7 Kreistore durch Christian Boss und Marino Schmid) brillieren. Beim Stand von 22:23 und kurz vor Schluss erkämpften sich die Fricktaler nochmals einen Foul-Freistoss. Die Aktion konnte wiederum über ein Kreisanspiel gelöst werden, was in der letzten Sekunde nochmals zu einem 7-Meter führte und den Fricktalen die Chance auf eine Verlängerung ermöglichte. Leider scheiterte der ansonsten über die letzten beiden Spiele starke Tim Friedli am Pfosten, weshalb es trotz eines starken Auftritts nicht zu etwas Zählbarem gegen einen oberklassigen Gegner reichte. Aus einem starken Kollektiv in dieser Cup-Partie gilt es noch die Leistung von Mike Bienz im Tor hervorzuheben.

     

    Am 19.10.2024 trat das Herren 2 des TSV Frick zu Hause gegen Handball Brugg 2 an. Trotz eines schwachen Starts in die Partie konnte das Heimteam in den ersten 10 Minuten auf 5:3 vorlegen. Danach folgte ein unerklärlicher Einbruch. Nebst Abschlusspech fragte sich wohl auch der eine oder andere geübte Zuschauer, ob er sich da wirklich einen Handballmatch ansah oder ob er sich bei einer anderen Sportart befand. Bis zur Halbzeit konnte sich ein keines Falls (zu) starkes Handball Brugg 2 eine 9:10 Führung herausspielen.

    Irgendwie verfehlte auch der Fricker Pausentee seine Wirkung und bis in Minute 50 konnte Brugg das Score auf 13:18 ausbauen. Um alles Übel noch zu übertreffen, verletzte sich in dieser Phase auch noch Spielmacher Remo Käser am Knie. Käser ist nach dem schon andauernden Ausfall von dem designierten Leistungsträger Claudio Vollenweider bereits der zweite gewichtige Ausfall im Team. Mit dem Rücken zur Wand zeigte das Team dann wenigstens noch Mentalität und kämpfte sich nochmals auf 18:19 heran. Auch der letzte Angriff gehörte noch den Fricktalern. Man konnte nochmals einen Freistoss herausholen. Diese Situation löste man mit einem Anspiel zum Kreis. Kreisläufer Christian Boss wurde jedoch wenig zimperlich am Abschluss gehindert. Weshalb das Foul vom Unparteiischen jedoch nicht als 7-Meter sondern nur als Freistoss geahndet wurde, weiss nur Schiedsrichter selbst. Nichtsdestotrotz liessen die Fricker nichts unversucht. Leider setzte Marc Schreier diesen Freistoss mittels Knickwurf nur an den Pfosten, weshalb die Fricktaler dieses Spiel mit einer 1-Tor-Niederlage abschlossen.

    Das Hadern mit dem letzten Pfiff ist jedoch zu kurz gegriffen. Der Auftritt gegen Brugg war wenig inspiriert und die Abschlussquote der meisten Spieler lag bei 50% oder tiefer, was ungenügend ist. Das Herren 2 muss sich nun zusammenraufen und als Kollektiv in den nächsten Spielen eine Reaktion zeigen.


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