Das Herren 2 besiegt auswärts in einem guten Spiel den HC KTV Altdorf mit 29:33 (13:15).
Gut vorbereitet startete das Herren 2 in das Auswärtsspiel gegen den HC KTV Altdorf. An dieser Stelle auch ein grosses Dankeschön an Trainer Beat "Fätze" Grob, welcher vorgängig den Gegner studiert hatte und bspw. den Angriff auf das Defensivsystem des Gegners einstellen konnte. Positiv war auch die Rückkehr von Anführer (auf und neben dem Feld) Claudio Vollenweider sowie auch die Rückkehr von Rückraummitte Noah Romano nach einem Kreuzbandriss. Danke auch an den anderen kreuzbandrissgeschädigten Remo Käser, welcher "Fätze" Grob auf der Bank unterstützt hat (übrigens nicht der einzige mit Blaulichtorganisationserfahrung, welches dem Team an diesem Tag in Uri den Weg zeigte). Die Fricker starteten gut in die Partei und Marc Schreier gelangen zwei Volltreffer aus der Distanz zum 0:2 (nicht die letzten beiden Volltreffer, selbiger hatte im Verlaufe des Tagesverlauf auf Dartscheibe 63 Rest mit 2 Pfeilen und Double-Out erledigt. Gäll Damian!) Dass aber auch der Gegner nicht Kanonenfutter war, zeigt sich rasch als die erste "Kanone" aus dem Altdorfer Rückraum im Tor der Fricker einschlug. Mancher fragte sich, wo der Altdorfer Kollege den Schuss hernahm. Ein Blick auf den illustren Namen "von Deschwanden" klärte dann jegliche Fragezeichen. Dieser sowie Rückraumkollege David Bär stellten die Fricker Defensive immer wieder vor Probleme, weshalb sich ein offener Schlagabtausch entwickelte. In diesem Spiel konnten sich aber auch die Fricker auf ihren Rückraum verlassen, wobei vor allem Claudio Vollenweider mit 8 Toren (je nach Zählungsart waren es an diesem Tag zwischen 7 und 30 Volltreffer) und Sämi Hürzeler mit 6 Toren zu überzeugen wussten. Mit dem Score von 13:15 ging es dann in die Halbzeitpause. Sprich die erste Halbzeit haben die Fricker für sich entschieden, aber die Frage, ob man den Uri Stier hörnen konnte, war noch offen (übrigens der einzige gehörten an diesem Tag).
Das Spiel ging in Halbzeit 2 ausgeglichen weiter. Wobei beide Teams immer wieder vorlegen konnten. Auf Fricktaler-Seite hatte immer wieder die Defensive eine offene Tür (übrigens nicht die einzige offene Tür an diesem Tag), aber offensiv wusste man zu überzeugen (in jeder Beziehung). Gegen Ende des Spiels konnten sich die Fricktaler aufgrund der breiten Bank (und längeren Ausdauer) etwas absetzen. Spieler wie David Grenacher, Jonas Hürzeler oder auch Christian Boss wussten mit 100-prozentigen Wurfquoten zu überzeugen. Beim Stand von 29:31 für die Gäste nach 59 Minuten nahm Coach "Fätze" Grob noch hastig ein Timeout (nicht das letzte Mal, dass er zum Pusten kam). Das Team setzt die Instruktionen um und Claudio Vollenweider läutete mit zwei einfachen Toren zum 29:33 die dritte Halbzeit ein. Fazit: Zweite Halbzeit gewonnen, Uri Stier erledigt.
Die konditionsstarken Fricker liessen es sich im Nachgang nicht nehmen, noch die Heimat von Wilhelm Tell und Teile seiner Lokalitäten genauer unter die Lupe zu nehmen. In der Garderobe wurde wie üblich gesungen (evtl. begleitet von Ginny Hendrick's auf der Gitarre) und es wurde sich ein Bier gegönnt. An dieser Stelle wird vorgespult… Nach über 12 Stunden Aufenthalt in der Nähe des Gotthards haben sich dann auch die letzten glücklich nach Hause gemacht. Der Sieg über drei Halbzeiten hat wohl dem ganzen Team für die Seele (evtl. nicht für den Kopf) gutgetan.










